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PSA-SCHWERPUNKT: Individuelle Persönliche Schutzausrüstung

Ausgaben-Nummer: 
03/2018

In der M.A.S. 2/18 standen „Gefährliche Stoffe am Arbeitsplatz“ im Mittelpunkt, dieses Mal widmen wir uns in unserem PSA-Schwerpunkt abermals dem immer wichtiger werdenden Thema „Individuelle Persönliche Schutzausrüstung“. Bereits im Vorjahr haben wir Sie im PSA-Schwerpunkt (M.A.S. 2/17) umfassend über individuelle Persönliche Schutzausrüstung informiert. Aufgrund des äußerst positiven Echos darauf und des anhaltenden Trends in diese Richtung greifen wir das Thema nun abermals auf.
Individuelle Persönliche Schutzausrüstung gewinnt in allen PSA-Bereichen immer mehr an Bedeutung. Diese Entwicklung spiegelt sich auch sehr deutlich in der aktuellen vom Verband Arbeitssicherheit durchgeführten PSA-Marktstudie wider (lesen Sie dazu unsere Titelgeschichte auf den Seiten 4-5). Die Vorteile von individuell angepasster Persönlicher Schutzausrüstung liegen klar auf der Hand: Je passgenauer die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist, desto höher sind auch Trageakzeptanz und Tragequote – und damit letztlich der Schutz des Trägers!

Warum individuelle PSA?
Persönliche Schutzausrüstung muss immer für die jeweiligen Bedingungen am Arbeitsplatz geeignet und ergonomisch tauglich sein und hat darüber hinaus auch den gesundheitlichen Erfordernissen des Arbeitnehmers zu entsprechen. Die individuelle Anpassung der Persönlichen Schutzausrüstung an die speziellen Bedürfnisse des Trägers, beispielsweise aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit, stellt somit eine Pflicht des Arbeitgebers dar. Etwaige gesundheitliche Einschränkungen sind dem Arbeitgeber vom Arbeitnehmer entsprechend nachzuweisen.
Individuelle Persönliche Schutzausrüstung wird daher von Menschen mit besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen wie beispielsweise einer angeborenen bzw. altersbedingten Seh- oder Hörbeeinträchtigung oder einer Fußproblemstellung benötigt. Aber auch in vielen anderen PSA-Bereichen werden individuelle Anforderungen und Wünsche zunehmend berücksichtigt.

Individuelle Schutzbekleidung
Besonders im Bereich der Schutzbekleidung ist der Trend zur Individualisierung, zum Beispiel durch die Anpassung von Schutzbekleidung an das individuelle Unternehmensdesign, mittlerweile stark ausgeprägt. Neben der Individualisierung aus marketingtechnischen Gründen und damit der Nutzung von PSA als Image- und Werbeträger gibt es zudem zahlreiche arbeitstechnisch begründete individuelle Lösungen.  

Lesen Sie mehr zum Schwerpunkt in der M.A.S. 3/18 im Infoservice ab Seite 7.

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