Startseite

PSA-SCHWERPUNKT: Wegweiser zu individueller Persönlicher Schutzausrüstung

Ausgaben-Nummer: 
02/2017

In der M.A.S. 1/17 stand der Schutz vor Lärm im Mittelpunkt, dieses Mal widmen wir uns in unserem PSA-Schwerpunkt ausführlich dem Thema „Individuelle Persönliche Schutzausrüstung“. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss nicht nur gegen die erwarteten Gefahren schützen und den Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen entsprechen, sondern immer auch für die jeweiligen Bedingungen am Arbeitsplatz geeignet und ergonomisch tauglich sein. Darüber hinaus hat PSA den gesundheitlichen Erfordernissen des Arbeitnehmers zu entsprechen. Das heißt: Sie muss gegebenenfalls auch individuell anpassbar sein.

Die individuelle Anpassung der Persönlichen Schutzausrüstung an die speziellen Bedürfnisse des Trägers, beispielsweise aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit, stellt eine Pflicht des Arbeitgebers dar. Etwaige gesundheitliche Einschränkungen sind dem Arbeitgeber vom Arbeitnehmer nachzuweisen. Auch bei individueller PSA kann die Trageakzeptanz durch die Miteinbeziehung des Mitarbeiters bei der Auswahl, z. B. durch Tragetests, deutlich erhöht werden. Klar ist in jedem Fall: Je passgenauer die Persönliche Schutzausrüstung ist, desto höher sind auch Trageakzeptanz und Tragequote.

Wer braucht individuelle PSA?

Individuelle Persönliche Schutzausrüstung wird vor allem von Menschen mit besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen wie beispielsweise einer angeborenen bzw. altersbedingten Seh- oder Hörbeeinträchtigung oder einer Fußproblemstellung benötigt. Am häufigsten kommt individuelle PSA daher in den Bereichen Augenschutz, Gesichtsschutz, Fußschutz sowie Gehörschutz zur Anwendung. Aber auch in vielen anderen PSA-Bereichen werden individuelle Anforderungen zunehmend berücksichtigt, wie nachfolgender Überblick zeigt:

Lesen Sie weiter in der M.A.S. 2/17 auf den Seiten 6 bis 12 im Infoservice.

Fotocredit: (C)uvex