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TITEL: Auswirkungen der geplanten Grenzwertabsenkung krebserregender Stoffe

Ausgaben-Nummer: 
01/2019

Mehr als 660.000 Todesopfer werden weltweit geschätzt auf arbeitsplatzbezogenen Krebs zurückgeführt. Die hohe Anzahl an Todesfällen führt innerhalb der EU zu erhöhter Aufmerksamkeit. Die Thematik ist längst Mittelpunkt einzelner Ländern und Kampagnen wie „Roadmap on carcinogens“ sind bereits omnipräsent.
Darüber hinaus widmet sich die Branche der Aufklärungsarbeit, macht auf Gefahrstoffe am Arbeitsplatz aufmerksam und entwickelt Gefahrvermeidungs- und Verbesserungsstrategien.
Außerdem werden weitere Richtlinien und Vorschriften zur tiefgründigen Absenkung von Grenzwerten karzinogener Stoffe in Betracht gezogen. Dabei zentral ist die Frage: Auf welche Auswirkungen müssen sich Unternehmen folglich einstellen?

Umsetzung der Richtlinie 2004/37/EG bis Jänner 2020
Über den Globus hinweg existieren unterschiedliche Konzepte zur Festlegung von Grenzwerten krebserregender Stoffe. Zum einen basieren jene Werte auf Risikoschwellen (wie Toleranz- und Akzeptanzwerten z.B. in Deutschland), zum anderen fließen die Erkenntnisse aus Wirkschwellen bei Erkrankungsfällen, Tierversuchen und der Bewertung technischer Machbarkeit ein (TRK-Werte wie in Österreich).
Fakt ist, dass die EU-Länder bis zum Jänner 2020 die Richtlinie 2004/37/EG zum Schutz der Arbeitnehmer gegen die Gefährdung durch Karzinogene oder Mutagene umsetzen müssen. Dabei werden auch die Höchstgrenzwerte (OEL) für einige bedeutende Karzinogene EU-weit festgelegt. Zur Verdeutlichung der Thematik ist nachfolgend ein Auszug zur Gegenüberstellung aufbereitet:

Lesen Sie mehr in der M.A.S. 1/19 auf den Seiten 4 und 5. Fotocredit: (C)3M