KURZ NOTIERT: Filmpreis „Gesunde Arbeitsplätze“ 2020 – jetzt einreichen

Dieses Jahr verleiht die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) den Filmpreis „Gesunde Arbeitsplätze“ im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals Doclisboa in Lissabon, Portugal. Mit dem Preis wird der beste Dokumentarfilm zu einem Thema mit Arbeitsbezug ausgezeichnet. Einreichungen sind noch bis 30. Juni möglich, nähere Infos dazu finden Sie hier

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 2

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 2

Schwerpunktthema „Schutzkleidung“, Teil 2

In Teil 1 unseres Schwerpunktthemas haben wir Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Pro­dukt­arten von Schutzkleidung gegeben. Teil 2 thematisiert Normen und Kennzeichnung von Schutz­kleidung und Auswahltipps und informiert Sie über aktuelle Produktentwicklungen am Markt.  

Die Zuordnung von Schutzkleidung zu den PSA-Kategorien ist abhängig von dem Risiko, vor dem sie schützt. Welche Schutzkleidung nun unter PSA-Kategorie I, welche unter die PSA-Kategorie II und welche unter die PSA-Kategorie III fällt, entnehmen Sie im Detail dem Kapitel „CE-Kennzeichnung“ in unserem aktualisierten „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“.

Normen und Kennzeichnung

Die für alle Produktarten geltenden, grundsätzlichen Anforderungen an Schutzkleidung und die Richt­linien bei der Kennzeichnung von Schutzkleidung (samt Art der Kennzeichnung und Zusatzkenn­zeichnung in Form von Piktogrammen für die unterschiedlichen Einsatzgebiete) sind in EN ISO 13688 festgelegt. Zusätzlich gelten für die verschiedenen Produktarten folgende Normen:

  • Chemikalienschutzkleidung: EN 943, EN 14605, EN ISO 13982, EN 13034
  • Hitzeschutzkleidung: EN ISO 11612
  • Schweißerschutzbekleidung: EN ISO 11611
  • Schutzkleidung gegen Regen: EN 343, EN 343/A1
  • Bekleidung zum Schutz gegen Kälte: Temperaturen unter -5°C: EN 342; Temperaturen höher als -5°C: EN 14058
  • Hochsichtbare Warnkleidung: EN ISO 20471
  • Schutzbekleidung gegen radioaktive Kontamination: EN 1073
  • Strahlerschutzanzüge: EN ISO 14877
  • Elektrisch isolierende Schutzanzüge: EN 50286
  • Störlichtbogen-Schutzkleidung: EN 61482
  • Antistatische Schutzanzüge: EN ISO 1149
  • Schutzbekleidung für die Feuerwehr: EN 469
  • Schutzbekleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen: EN 381
  • Kleidung zum Schutz vor UV-Strahlung: EN 13758-2+A1
  • Maschinenschutzbekleidung: EN 510
  • Schutzschürzen beim Gebrauch von Handmessern: EN ISO 13998

 

Auswahltipps

Zahlreiche Kriterien fließen bei der Auswahl der richtigen Schutzbekleidung in die Entscheidung mit ein. Dazu zählen u.a. der Einsatzbereich, die Gebrauchstüchtigkeit, der Tragekomfort, die Wirt­schaftlichkeit sowie die verwendeten Werkstoffe. So wird Schutzbekleidung mittlerweile aus einer großen Vielzahl verschiedenster Materialien hergestellt. Die Schutzwirkung wird also im Wesen­t­lichen durch die Eigenschaften der Gewebe und Materialien, erst in zweiter Linie durch die Ausführung der Kleidung bestimmt. Bekleidungsphysiologischen Aspekten sollte besondere Aufmerksamkeit geschen­kt werden.

Generell gilt: Schutzbekleidung sollte möglichst leicht, angenehm zu tragen und anzuziehen sein und den Träger bei der Arbeit nicht behindern!

 

Aktuelle Produktnews

Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Verbandes Arbeitssicherheit bieten eine große Auswahl an Schutz­­­kleidung an, einen aktuellen Bezugsquellennachweis finden Sie auf www.vas.at im Bereich Be­zugs­­quellen/Schutzbekleidung. Hier ein paar Beispiele für aktuelle Produktentwicklungen:

Ötscher-Berufskleidung: Individuelle Sicherheit von Kopf bis Fuß

Die ideale Berufskleidung muss im Arbeitsalltag zahlreiche Härtetests bestehen. Ötscher bietet mit der Produktlinie body_shell persönliche Schutzkleidung, die praxiserprobt, geprüft und zertifiziert den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird. Die Produkte sind mit Hitze- und Schweißer­schutz, Chemikalienschutz, Wetter- und Warnschutz, Störlichtbogenschutz oder auch Schnittschutz aus­ge­rüstet. Neben der Erfüllung der mehrfachen Schutzkriterien steht auch deren dauerhafter Erhalt im Vorder­grund, genauso wie die Langlebigkeit der Kleidung. Denn Ihr Schutz soll nicht von kurzer Dauer sein. Gutes Design, Tragekomfort sowie industrielle Waschstandards runden die Produkte ab.

Anforderungen im Berufsalltag erfordern oft auch die persönliche Anpassung der Kleidung. Sonderpro­duk­tionen, die spezifisch entwickelt werden, realisiert Ötscher bereits ab geringen Mengen. Absolute Sicherheit und individueller Auftritt sind hiermit kein Widerspruch mehr. Mehr Infos im Internet auf www.oetscher.com .

Schloffer Arbeitsschutz: Multinorm-Softshelljacke mit Störlichtbogenschutz von SIOEN®

Neben ausgezeichneter Sichtbarkeit bei Tag und Nacht bietet die Warnschutz-Softshelljacke „Play­ford“ ihrem Träger auch zuverlässigen Schutz gegen Hitze und Flammen, Spritzer geschmol­ze­nen Metalls, flüssige Chemikalien und die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Lichtbogens gemäß IEC 61482-2, Klasse 1. Das dreilagige Softshell-Gewebe mit flammhemmender PU-Beschich­tung ist atmungsaktiv und schützt gleichzeitig vor Kälte und Nässe. Die Multinormjacke punktet vor allem durch ihren modernen Schnitt mit Stehkragen und die dunklen Kontrastelemente an besonders beanspruchten Stellen, die die Jacke besonders stilvoll und sportlich wirken lassen. Ausgestattet mit einer Innentasche und mehreren praktischen Außentaschen bietet sie ausreichend Stauraum für Ihre Arbeitsutensilien und – dank einer Schlaufe auf der rechten Brustseite – sogar Platz für ein mobiles Gaswarngerät. Ein weiteres Plus: Kombiniert mit dem Multinorm-Polo „Forbes“ entspricht die Jacke „Playford“ der Klasse 2 gemäß IEC 61482-2. Mehr Infos auf www.schloffer.eu .

Haberkorn: Multinorm: Bekleidung mit dem Plus an Schutz

In der Arbeitsschutzbranche unterscheidet man zwischen Arbeitskleidung (Berufsbekleidung/Work­wear) ohne Normen und Schutzbekleidung mit Normen. Normale Arbeitskleidung ohne Normen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Multinormbekleidung hingegen ist mit verschiedenen Normen ausge­stattet, die das Arbeiten in gefährlichen Bereichen zulassen. Insbesondere betrifft das die Kleidung für Schweiß­tätigkeiten, flammhemmende Kleidung, Schutz vor thermischen Gefahren eines Störlicht­bogens und Kleidung, die sich nicht elektrostatisch aufladen darf. Auch Schutz vor Chemikalien und wasser­abweisende Bekleidung fällt darunter. Das Praktische an Multinormbekleidung ist, dass mehrere Gefahren mit einer Kleidungsgarnitur abge­deckt werden können. Multinormkleidung soll jedoch nicht nur schützen, sondern auch komfor­tabel und qualitativ hochwertig sein, was für mehr Akzeptanz beim Träger sorgt. Haberkorn verfolgt die laufenden Weiterentwicklungen am Markt für Sie und hat etliche Neuheiten im Bereich Multinorm zusammengestellt. Multinormbekleidung soll dabei keine starre Ritterrüstung sein, sondern auch das Auge ansprechen und die Arbeitsleistung nicht mindern. Trends sind dabei u. a. inhä­rente Gewebe, die nicht nachbehandelt werden müssen und unterschiedlichste Gewebegrammaturen. Auch erstaunlich leichte Stoffe können heute schon Schutznormen erfüllen. Diese und viele weitere Produkte finden Sie unter shop.haberkorn.com.

Mehr Infos

Detaillierte Informationen zum Thema Schutzkleidung finden Sie in unserem „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“, das soeben in der bereits 10., aktualisierten Ausgabe erschienen ist. Das Handbuch ist per E-Mail an info@vas.at zum Preis von je 31,90 Euro (inkl. 10% MwSt.) zzgl. Versand­kosten bestellbar.

ZUM NACHLESEN: Teil 1 unseres Schwerpunktthemas „Schutzkleidung“ können Sie in der Rubrik „News“ bzw. „Schwerpunkt“ nachlesen.

 Fotocredits: Ötscher Berufskleidung Götzl GesmbH, Haberkorn, SIOEN® 

 

 

COVID-19: AKTUELLE INFOS & TIPPS

Covid-19: Aktuelle Infos & Tipps:

Wir haben für Sie wieder aktuelle Informationen und Empfehlungen zum Thema Covid-19 zusammengestellt:

INFOMATERIALIEN: Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA, www.auva.at) bietet für Unternehmen rund um das Thema „Coronavirus – COVID-19“ zahlreiche hilfreiche Materialien wie Checklisten und Poster zum Download an. Mehr Infos dazu hierQuelle: www.auva.at.  

NEUER INFO-BLOG: Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat ihr Informations-Angebot rund um das Thema „Coronavirus – COVID-19“ um den Info-Blog „Sicheres Wissen“ für Prävention am Arbeitsplatz ergänzt. Zum AUVA-Blog geht es hier. Quelle: www.auva.at.  

HOTLINE: Für Fragen zum Coronavirus hat die Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) eine Infohotline Coronavirus unter 0800 555 621 eingerichtet. 

ARBEITSINSPEKTION: Die Arbeitsinspektion (www.arbeitsinspektion.gv.at) bietet auf ihrer Website einen Überblick über Maßnahmen und Handlungsanleitungen, um auch in Zeiten von COVID-19 im Betrieb sicher und gesund arbeiten zu können. Lesen Sie hier mehr. 

CORONA-FALL IM BETRIEB – WAS TUN? Die aktuelle Broschüre „Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts- und Erkrankungsfälle im Betrieb“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV, www.dguv.de) liefert allgemeine Infos zu Schutzmaßnahmen sowie konkrete Infos, wie im Verdachts- bzw. Erkrankungsfall vorzugehen ist. Kostenloser Download der Publikation hierQuelle: www.dgvu.de

ZURÜCK ZUM ARBEITSPLATZ: Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat unter dem Titel „COVID-19: Rückkehr an den Arbeitsplatz – Anpassung der Arbeitsplätze und Schutz der Arbeitnehmer“ unverbindliche Richtlinien zusammengefasst, die Arbeitgebern und Arbeitnehmern helfen, in einem Arbeitsumfeld, das sich aufgrund der COVID-19-Pandemie erheblich verändert hat, sicher und gesund zu bleiben. Kostenloser Download hierQuelle: EU-OSHA

KURZ NOTIERT: EU-OSHA-Kampagne 20-22

KURZ NOTIERT: EU-OSHA-Kampagne 20-22

Gesunde Arbeitsplätze „Pack´s leichter an“: Die vorläufige Website für die neue Kampagne der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) zu Muskel- und Skeletterkrankungen ist nun online. Dort finden Sie Informationen und hilfreiche Ressourcen zum Thema. Kampagnenstart ist dann im Oktober 2020 im Rahmen der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Hier geht es zur Website. Quelle: healthy-workplaces.eu

Fotocredit: (C) EU-OSHA

RÜCKBLICK: Internationaler Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

RÜCKBLICK: Internationaler Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

In Anerkennung der großen Herausforderung, vor der Regierungen, Arbeitgeber, Arbeitnehmer und ganze Gesellschaften weltweit stehen, um die COVID-19-Pandemie zu bekämpfen, konzentrierte sich der diesjährige Internationale Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April auf die Bekämpfung des Ausbruchs von Infektionskrankheiten bei der Arbeit und auf die Pandemie. Alle Informationen zum Nachlesen sowie ein SafeDay Webinar zum Nachschauen finden Sie hier.

Fotocredit: ©International Labour Organization

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 1

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 1

Schwerpunktthema „Schutzkleidung“, Teil 1

Wir geben Ihnen in Teil 1 unseres Schwerpunktthemas eine Übersicht über die verschiedenen Pro­duktarten von Schutzkleidung und informieren Sie über aktuelle Produktentwicklungen am Markt.  

Der menschliche Körper ist während des Arbeitsprozesses vielfältigen Gefahren und gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Die Aus­wahl der richtigen Schutzkleidung kann dazu beitragen, gegen Gefahren und Risiken zu schützen und Berufskrankheiten zu verhindern. Die Schutz­wirkung von Schutz­klei­dung hängt einerseits von der Ausführung, zum anderen wesentlich von den Eigenschaften der verwendeten Gewebe und Materialien ab.

Welche Produktarten werden unterschieden?

Die häufigsten Produktarten von Schutzkleidung sind u.a.:

  • Chemikalienschutzkleidung
  • Hitzeschutzkleidung
  • Schweißerschutzbekleidung
  • Schutzkleidung gegen Regen
  • Bekleidung zum Schutz gegen kühle Umgebungen
  • Bekleidung zum Schutz gegen Kälte
  • Hochsichtbare Warnkleidung
  • Schutzbekleidung gegen radioaktive Kontamination
  • Strahlerschutzanzüge
  • Elektrisch isolierende Schutzanzüge
  • Störlichtbogen-Schutzkleidung
  • Antistatische Schutzanzüge
  • Schutzbekleidung für die Feuerwehr
  • Schutzbekleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen
  • Kleidung zum Schutz vor UV-Strahlung
  • Maschinenschutzbekleidung
  • Schutzschürzen beim Gebrauch von Handmessern

Einwegschutzkleidung hat gegenüber den oben angeführten Schutzkleidungsarten den Vorteil, dass die oft aufwändige Reinigung, die Überprüfung von z.B. Beschichtungen und der Ersatz von Beschich­tun­gen und Imprägnierungen entfallen. Ist Einwegschutzkleidung aus geeignetem Material und mit einer entsprechender Ausrüstung versehen (z.B. flammhemmend, antistatisch oder chemik­alien­re­sistent), dann kann sie bei vielen Arbeiten zum Schutz gegen gefährliche Stoffe oder biologische Agenzien benutzt werden. Damit die Schutzwirkung von Schutzbekleidung voll zum Tragen kommt, ist auf eine entsprechend abgestimmte Unterkleidung zu achten. WICHTIG: Reinraumkleidung, Arbeits- und Berufskleidung gelten üblicherweise nicht als Schutzklei­dung.

Aktuelle Produktnews

Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Verbandes Arbeitssicherheit bieten eine große Auswahl an Schutz­­­kleidung an, einen aktuellen Bezugsquellennachweis finden Sie auf www.vas.at im Bereich Be­zugs­­quellen/Schutzbekleidung. Hier ein paar Beispiele für aktuelle Produktentwicklungen:

Schloffer Arbeitsschutz: Komfortable Multinorm-Schutzbekleidung von COFRA®

Mit der Multinormjacke „Hazard“ und der Multinorm-Bundhose „Ring“ hat der italienische Herstel­ler von Arbeitskleidung COFRA® eine Schutzbekleidung auf den Markt gebracht, die verschiedene Schutz­niveaus erfüllt und dabei auch die wichtigsten Aspekte einer guten Arbeitskleidung – nämlich Ergo­nomie, Design und Zweckmäßigkeit – berücksichtigt. Das flammhemmende Gewebe X-GUARD® wurde von COFRA® speziell für seine Multinorm-Serie ent­wickelt. Der Materialmix aus 88 % Baum­wolle, 11 % Nylon und 1 % Kohlenstoff ist weich, aber dennoch ro­bust und gewährleistet einen hohen Tragekomfort. Die Bekleidung schützt vor flüssigen Metall­spritzern, Kontakt mit Flammen, Konvek­tions- und Strahlungshitze und ist zudem elektrostatisch ableitfähig. Sie entspricht auch der Norm EN 61482-1-2, Kl. 1 für Schutzkleidung gegen die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Störlicht­bogens. „Hazard“ und „Ring“ punkten mit ihrer Leichtigkeit und Atmungsaktivität und sind zudem schad­­stofffrei gemäß OEKO-TEX® Standard 100. Mehr Infos auf www.schloffer.eu .

Haberkorn: Arbeitskleidung, die schützt und kühlt

Der Sommer naht in großen Schritten und mit ihm steigende Temperaturen. Schon jetzt im Mai ist die sonnen­brandwirksame UV-Strahlung zum Teil sehr hoch. Bei Arbeiten im Freien ist neben Sonnen­schutz­mittel auch langärmelige, UV-sichere Kleidung und ein Hut bei hohen Temperaturen sehr zu empfehlen. Kühlkleidung wie Kühlweste oder Kühlshirt bieten zudem eine effektive Mög­lichkeit, den Hitzebelastungen des Körpers entgegenzuwirken. Kühlkleidung funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie der menschliche Körper beim Schwitzen: Sie wird mit Leitungswasser aufgeladen, welches verdunstet und so natürliche Verdunstungskälte erzeugt, während der Träger trocken bleibt und bis zu 20 Stunden gekühlt wird. Ein Energieverlust durch starkes Schwitzen und Erschöpfungs­zustände können so verhindert werden. Neben Kühlwesten und -shirts für den Oberkörper kann mit einem Kühl-Bandana und einer speziellen Helmeinlage auch ein kühler Kopf bewahrt werden. Diese und weitere coole Produkte finden Sie unter shop.haberkorn.com.

Reindl: ExtremLine – Warnschutz

Nachhaltig und sichtbar! Ideal für Arbeiten im Straßenverkehr. Die neu entwickelte Warnschut­zkleidung hat nicht nur alle Vorzüge der ExtremLine mit BI-Stretch Einsatz, Cordura-Verstärkungen und extra Funktionstaschen, sondern sie ist auch extrem sichtbar mit Reflektor Streifen und den Warnfarben leuchtorange und leuchtgelb. Die Kollektion besteht aus Jacke, Bundhose, Bermuda, Latzhose sowie die Kombinationen aus Jacke und den verschiedenen Hosenmodellen. NEU!! Einzigartige Materialzusammensetzung in Österreich! Die ExtremLine-Warnschutz-Kollektion setzt neue Levels im Tragekomfort durch nachhaltig produzierter TENCELTM Lyocell Qualität. Material: 153 Preserver Tencel / Polyester; Normen: EN ISO 20471: 2013+A1: 2016 Klasse 1-3: Warnschutz­beklei­dung. Lesen Sie mehr auf www.reindl.at.

Ötscher-Berufskleidung erweitert seine multi_protect Kollektion

Neu im Programm: Softshell- und Fleecejacke mit Schutz gegen Störlichtbogen Klasse 1, Hitze und Flamm­­schutz uvm. Es sind Damen- und Herrenmodelle auf Lager. Mitarbeitern in der Strom­ver­sor­gung, Gas- oder Ölindustrie oder in der Elektrotechnik wird viel abverlangt und Gleiches gilt auch für ihre Kleidung. Darum ist es wichtig, dass sie jederzeit auf den geeigneten Schutz vertrauen können. Mit der neuen Softshell- und Fleecejacke der Firma Ötscher haben Sie geprüfte Sicherheit abgestimmt auf Ihre Situation und Anforderung. Individuelle Ausstattung mit Ihrem Firmenlogo und Namensband ist selbstverständlich. So können Sie sich „SICHER“ auf Ihre Arbeit konzentrieren. Mehr Infos zu den neuen Produkten wie der Softshelljacke multi_protect ARC I, der Fleecejacke multi_protect ARC I, und der Allwetterschutzkleidung multi_protect ARC II AW lightweight mit Gore-Tex Pyrad® Techno­logie erhalten Sie auf www.oetscher.com .

Fristads: Nachweislich verringerte Umweltauswirkungen mit FUSION GREEN

Fristads brachte 2019 zwei große innovative Kollektionen auf den Markt: Die für ihre hervorragende Öko-Bilanz mehrfach ausgezeichnete Fristads GREEN Kollektion und Fristads FUSION, die Crossover-Kollektion für verschiedene Berufsgruppen. Letztere soll durch einen einheitlichen Auftritt den Team­­geist und die Unternehmensidentifikation stärken. Nun wird die FUSION Kollektion um einige „grüne“ Kleidungsstücke erweitert – mit FUSION GREEN hat Fristads einen weiteren Meilenstein in puncto Nachhaltigkeit gesetzt. Die Bundhosen und Bundjacken haben einen nachweislich reduzierten ökologischen Fußabdruck (EPD – mehr dazu auf environdec.com) und sind jeweils als Herren- und Damenmodell erhältlich. Sie besteht zu 65% aus Polyester, das aus recycelten PET-Flaschen produziert wird und zu 35% aus Tencel™ Lyocell, einer Cellulosefaser, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäl­dern stammt. Das Material wurde entwickelt, um die strengen Qualitäts- und Wäscherei-Anfor­de­rungen von Fristads zu erfüllen. So ist es bei 75°C industriell waschbar und gleichzeitig hoch funktionell, schnell trocknend, atmungsaktiv und langlebig. Lesen Sie mehr auf www.fristads.at .

Mehr Infos

Detaillierte Informationen zum Thema Schutzkleidung finden Sie in unserem „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“, das soeben in der bereits 10., aktualisierten Ausgabe erschienen ist. Das Handbuch ist per E-Mail an info@vas.at zum Preis von je 31,90 Euro (inkl. 10% MwSt.) zzgl. Versand­kosten bestellbar.

WIRD FORTGESETZT: Teil 2 unseres Schwerpunktthemas „Schutzkleidung“ (Normen und Kennzeichnung von Schutzkleidung, Auswahltipps) folgt im nächsten Newsletter, der am 29. Mai 2020 erscheint.

Fotocredits: ©COFRA®, Fristads Kansas, Ötscher Berufskleidung Götzl GesmbH, Reindl GmbH

 

 

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