BITTE VORMERKEN: Forum Prävention 2021 digital

Das Forum Prävention der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), die bedeutendste österreichische Fachveranstaltung im Bereich Prävention, findet heuer von 18. bis 19. Mai 2021 in digitaler Form statt. Der Keynote-Vortrag des österreichischen Physikers und Buchautors Florian Aigner widmet sich dem Thema „Wissenschaft und Gesellschaft – was lernen wir aus der Pandemie?“. Weitere Details zum Programm sowie zur Anmeldung, die ausschließlich online möglich ist, finden Sie auf forumpraevention.auva.at.

 

 

VAS-Marktdatenumfrage 2020: Wir bitten um Ihre Teilnahme!

Nicht zuletzt die aktuelle Krise zeigt, dass die Bedeutung der Sicherheit am Arbeitsplatz in der modernen Arbeitswelt kontinuierlich zunimmt. Produkte der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) sind ein wesentliches Element, um diese
Sicherheit zu gewährleisten.

Werden in Ihrem Betrieb Persönliche Schutzausrüstung (Gehörschutz, Atem-, Augenschutz, Kopschutz, Schutzhandschuhe, Schutzbekleidung usw.) verwendet? Dann bittet der Österreichische Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit (VAS) um Ihre Teilnahme an der aktuellen VAS-Marktdatenumfrage! Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, die Arbeitssicherheit zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu fördern.

Um an dieser Erhebung teilzunehmen, klicken Sie bitte zur Registrierung auf https://survey.sdi-research.at/index.php/718647/

Alle Daten werden streng vertraulich über SDI-Research erfasst und ausgewertet.

In diesem Sinne danken wir für Ihre Bereitschaft, zum Gelingen dieser Studie beizutragen!

P.S.: Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie die aktuelle Ausgabe unseres Handbuches „Persönliche Schutzausrüstung“ oder ein Jahresabonnement unserer Fachzeitschrift M.A.S. (Mensch.Arbeit.Sicherheit.).

 

 

INDUSTRIE 4.0 & ARBEITSSCHUTZ: Neue kostenlose Online-Seminarreihe

In einer neuen Online-Seminarreihe beleuchten das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt in Österreich (AUVA) in welchen technologischen Bereichen der Arbeitsschutz profitiert, aber auch, wo er besonders gefordert ist, weil innovationsbedingt neue Gefährdungen für Beschäftigte entstehen. Die Teilnahme an den Online-Seminaren ist kostenlos. Nähere Infos finden Sie hier.

 

 

LESENSWERT: Neues AUVA-Merkblatt

Das vor kurzem erschienene Merkblatt „M.plus 340.9 Krebserzeugende Arbeitsstoffe in der Be- und Verarbeitung von Metall“ der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) informiert über die Tätigkeiten mit besonders hoher Belastung und entsprechende Schutzmaßnahmen. Sie finden die neue sowie viele weitere Publikationen unter www.auva.at im Bereich „Publikationen“ zum Download.

 

 

FFP2-MASKEN: Normkonformität von Partikelmasken

Die neue Verordnung der Bundesregierung, gültig seit 25.01.2021, soll dazu beitragen, dass durch das Tragen von FFP2-Masken die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch und somit das Risiko einer Infektion reduziert wird. 

„FFP-Masken“ (filtering face piece) sind partikelfiltrierende Atemschutzmasken und zählen zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) am Arbeitsplatz. Diese Masken schützen den Träger gegen schädigende feste und flüssige Partikel und sind vorwiegend nur für den Einsatz an einem Tag oder für eine Schicht (8 Std.) konzipiert. Sie sind bei unangenehm ansteigendem Atemwiderstand zu wechseln und müssen dicht am Gesicht sitzen, um ausreichenden Eigenschutz zu gewährleisten. Aus Sicherheitsgründen sind FFP-Masken daher für Bartträger nicht geeignet.

Der Hersteller bestätigt mittels CE-Kennzeichnung die Übereinstimmung seines Produktes mit den einschlägigen EU-Vorgaben und muss PSA-Produkten – also auch FFP-Masken – eine EU-Konformitätserklärung beifügen oder die Internet-Adresse angeben, unter der auf diese Erklärung zugegriffen werden kann. „Die Kontaktangaben sind in einer Sprache zu machen, die von den Endnutzern und den Marktüberwachungsbehörden leicht verstanden werden kann. …Einführer von PSA dürfen nur EU-konforme Produkte in Verkehr bringen“. (Quelle: VERORDNUNG (EU) 2016/425 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstungen bzw. Amtsblatt der Europäischen Union vom 31.3.2016 L 81/51) 

Wie erkenne ich eine normkonforme FFP-Schutzmaske?
Um FFP-Masken rechtmäßig in Europa in den Verkehr zu bringen, muss bei einem akkreditierten Prüfinstitut eine Baumusterprüfung durchgeführt und dabei die Anforderungen der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 erfüllt werden. Bei dieser Prüfung wird insbesondere die Filterleistung des Maskenmaterials getestet. Diese Norm-Bezeichnung ist gemeinsam mit dem CE-Zeichen und der 4-stelligen NB-Nummer (Notifications-Nummer des Prüfinstitutes) auf der Oberfläche der FFP-Maske aufzubringen. FFP2-Masken müssen mindestens 94 % der Testaerosole filtern und haben somit eine höhere Schutzwirkung als herkömmliche Mund-Nasen-Schutz-Masken (MNS-Masken)!

Mehrfachverwendung von FFP2-Masken 
Der gewerbliche Einsatz von FFP-Masken ist im Allgemeinen auf die Dauer einer Arbeitsschicht begrenzt. Wenn man auf Grund der derzeitigen Pandemie nun diese Masken im privaten Bereich als Schutz gegen Infektion mehrfach verwendet, sollte man darauf achten, dass in ausreichenden Zeitabständen nur ganz trockene FFP2-Masken wiederverwendet werden. Beachten Sie bitte auch, dass FFP2-Masken nicht in der Waschmaschine oder Mikrowelle wiederaufbereitet werden sollen. Die mechanische Belastung und die Beeinträchtigung durch Reinigungsmittel in der Waschmaschine können die Masken beschädigen und die Filterwirkung herabsetzen. In der Mikrowelle werden keine gleichmäßigen Temperaturen erreicht, sodass die Temperatur an einigen Stellen zu niedrig und damit unwirksam und an anderen Stellen zu hoch sein kann, was die Maske wiederum nachhaltig beschädigen kann.

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