HABERKORN: Multinorm: Bekleidung mit dem Plus an Schutz

In der Arbeitsschutzbranche unterscheidet man zwischen Arbeitskleidung (Berufsbekleidung/Workwear) ohne Normen und Schutzbekleidung mit Normen. Normale Arbeitskleidung ohne Normen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.
Multinormbekleidung hingegen ist mit verschiedenen Normen ausgestattet, die das Arbeiten in gefährlichen Bereichen zulassen. Insbesondere betrifft das die Kleidung für Schweißtätigkeiten, flammhemmende Kleidung, Schutz vor thermischen Gefahren eines Störlichtbogens und Kleidung, die sich nicht elektrostatisch aufladen darf. Auch Schutz vor Chemikalien und wasserabweisende Bekleidung fällt darunter. Das Praktische an Multinormbekleidung ist, dass mehrere Gefahren mit einer Kleidungsgarnitur abgedeckt werden können. Multinormkleidung soll jedoch nicht nur schützen, sondern auch komfortabel und qualitativ hochwertig sein, was für mehr Akzeptanz beim Träger sorgt. Haberkorn verfolgt die laufenden Weiterentwicklungen am Markt für Sie und hat etliche Neuheiten im Bereich Multinorm zusammengestellt. Multinormbekleidung soll dabei keine starre Ritterrüstung sein, sondern auch das Auge ansprechen und die Arbeitsleistung nicht mindern. Trends sind dabei u. a. inhärente Gewebe, die nicht nachbehandelt werden müssen, und unterschiedlichste Gewebegrammaturen. Auch erstaunlich leichte Stoffe können heute schon Schutznormen erfüllen.

Diese und viele weitere Produkte finden Sie unter shop.haberkorn.comFotocredit: (C) Haberkorn

KURZ NOTIERT: Filmpreis „Gesunde Arbeitsplätze“ 2020 – jetzt einreichen

Dieses Jahr verleiht die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) den Filmpreis „Gesunde Arbeitsplätze“ im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals Doclisboa in Lissabon, Portugal. Mit dem Preis wird der beste Dokumentarfilm zu einem Thema mit Arbeitsbezug ausgezeichnet. Einreichungen sind noch bis 30. Juni möglich, nähere Infos dazu finden Sie hier

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 2

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 2

Schwerpunktthema „Schutzkleidung“, Teil 2

In Teil 1 unseres Schwerpunktthemas haben wir Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Pro­dukt­arten von Schutzkleidung gegeben. Teil 2 thematisiert Normen und Kennzeichnung von Schutz­kleidung und Auswahltipps und informiert Sie über aktuelle Produktentwicklungen am Markt.  

Die Zuordnung von Schutzkleidung zu den PSA-Kategorien ist abhängig von dem Risiko, vor dem sie schützt. Welche Schutzkleidung nun unter PSA-Kategorie I, welche unter die PSA-Kategorie II und welche unter die PSA-Kategorie III fällt, entnehmen Sie im Detail dem Kapitel „CE-Kennzeichnung“ in unserem aktualisierten „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“.

Normen und Kennzeichnung

Die für alle Produktarten geltenden, grundsätzlichen Anforderungen an Schutzkleidung und die Richt­linien bei der Kennzeichnung von Schutzkleidung (samt Art der Kennzeichnung und Zusatzkenn­zeichnung in Form von Piktogrammen für die unterschiedlichen Einsatzgebiete) sind in EN ISO 13688 festgelegt. Zusätzlich gelten für die verschiedenen Produktarten folgende Normen:

  • Chemikalienschutzkleidung: EN 943, EN 14605, EN ISO 13982, EN 13034
  • Hitzeschutzkleidung: EN ISO 11612
  • Schweißerschutzbekleidung: EN ISO 11611
  • Schutzkleidung gegen Regen: EN 343, EN 343/A1
  • Bekleidung zum Schutz gegen Kälte: Temperaturen unter -5°C: EN 342; Temperaturen höher als -5°C: EN 14058
  • Hochsichtbare Warnkleidung: EN ISO 20471
  • Schutzbekleidung gegen radioaktive Kontamination: EN 1073
  • Strahlerschutzanzüge: EN ISO 14877
  • Elektrisch isolierende Schutzanzüge: EN 50286
  • Störlichtbogen-Schutzkleidung: EN 61482
  • Antistatische Schutzanzüge: EN ISO 1149
  • Schutzbekleidung für die Feuerwehr: EN 469
  • Schutzbekleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen: EN 381
  • Kleidung zum Schutz vor UV-Strahlung: EN 13758-2+A1
  • Maschinenschutzbekleidung: EN 510
  • Schutzschürzen beim Gebrauch von Handmessern: EN ISO 13998

 

Auswahltipps

Zahlreiche Kriterien fließen bei der Auswahl der richtigen Schutzbekleidung in die Entscheidung mit ein. Dazu zählen u.a. der Einsatzbereich, die Gebrauchstüchtigkeit, der Tragekomfort, die Wirt­schaftlichkeit sowie die verwendeten Werkstoffe. So wird Schutzbekleidung mittlerweile aus einer großen Vielzahl verschiedenster Materialien hergestellt. Die Schutzwirkung wird also im Wesen­t­lichen durch die Eigenschaften der Gewebe und Materialien, erst in zweiter Linie durch die Ausführung der Kleidung bestimmt. Bekleidungsphysiologischen Aspekten sollte besondere Aufmerksamkeit geschen­kt werden.

Generell gilt: Schutzbekleidung sollte möglichst leicht, angenehm zu tragen und anzuziehen sein und den Träger bei der Arbeit nicht behindern!

 

Aktuelle Produktnews

Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Verbandes Arbeitssicherheit bieten eine große Auswahl an Schutz­­­kleidung an, einen aktuellen Bezugsquellennachweis finden Sie auf www.vas.at im Bereich Be­zugs­­quellen/Schutzbekleidung. Hier ein paar Beispiele für aktuelle Produktentwicklungen:

Ötscher-Berufskleidung: Individuelle Sicherheit von Kopf bis Fuß

Die ideale Berufskleidung muss im Arbeitsalltag zahlreiche Härtetests bestehen. Ötscher bietet mit der Produktlinie body_shell persönliche Schutzkleidung, die praxiserprobt, geprüft und zertifiziert den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird. Die Produkte sind mit Hitze- und Schweißer­schutz, Chemikalienschutz, Wetter- und Warnschutz, Störlichtbogenschutz oder auch Schnittschutz aus­ge­rüstet. Neben der Erfüllung der mehrfachen Schutzkriterien steht auch deren dauerhafter Erhalt im Vorder­grund, genauso wie die Langlebigkeit der Kleidung. Denn Ihr Schutz soll nicht von kurzer Dauer sein. Gutes Design, Tragekomfort sowie industrielle Waschstandards runden die Produkte ab.

Anforderungen im Berufsalltag erfordern oft auch die persönliche Anpassung der Kleidung. Sonderpro­duk­tionen, die spezifisch entwickelt werden, realisiert Ötscher bereits ab geringen Mengen. Absolute Sicherheit und individueller Auftritt sind hiermit kein Widerspruch mehr. Mehr Infos im Internet auf www.oetscher.com .

Schloffer Arbeitsschutz: Multinorm-Softshelljacke mit Störlichtbogenschutz von SIOEN®

Neben ausgezeichneter Sichtbarkeit bei Tag und Nacht bietet die Warnschutz-Softshelljacke „Play­ford“ ihrem Träger auch zuverlässigen Schutz gegen Hitze und Flammen, Spritzer geschmol­ze­nen Metalls, flüssige Chemikalien und die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Lichtbogens gemäß IEC 61482-2, Klasse 1. Das dreilagige Softshell-Gewebe mit flammhemmender PU-Beschich­tung ist atmungsaktiv und schützt gleichzeitig vor Kälte und Nässe. Die Multinormjacke punktet vor allem durch ihren modernen Schnitt mit Stehkragen und die dunklen Kontrastelemente an besonders beanspruchten Stellen, die die Jacke besonders stilvoll und sportlich wirken lassen. Ausgestattet mit einer Innentasche und mehreren praktischen Außentaschen bietet sie ausreichend Stauraum für Ihre Arbeitsutensilien und – dank einer Schlaufe auf der rechten Brustseite – sogar Platz für ein mobiles Gaswarngerät. Ein weiteres Plus: Kombiniert mit dem Multinorm-Polo „Forbes“ entspricht die Jacke „Playford“ der Klasse 2 gemäß IEC 61482-2. Mehr Infos auf www.schloffer.eu .

Haberkorn: Multinorm: Bekleidung mit dem Plus an Schutz

In der Arbeitsschutzbranche unterscheidet man zwischen Arbeitskleidung (Berufsbekleidung/Work­wear) ohne Normen und Schutzbekleidung mit Normen. Normale Arbeitskleidung ohne Normen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Multinormbekleidung hingegen ist mit verschiedenen Normen ausge­stattet, die das Arbeiten in gefährlichen Bereichen zulassen. Insbesondere betrifft das die Kleidung für Schweiß­tätigkeiten, flammhemmende Kleidung, Schutz vor thermischen Gefahren eines Störlicht­bogens und Kleidung, die sich nicht elektrostatisch aufladen darf. Auch Schutz vor Chemikalien und wasser­abweisende Bekleidung fällt darunter. Das Praktische an Multinormbekleidung ist, dass mehrere Gefahren mit einer Kleidungsgarnitur abge­deckt werden können. Multinormkleidung soll jedoch nicht nur schützen, sondern auch komfor­tabel und qualitativ hochwertig sein, was für mehr Akzeptanz beim Träger sorgt. Haberkorn verfolgt die laufenden Weiterentwicklungen am Markt für Sie und hat etliche Neuheiten im Bereich Multinorm zusammengestellt. Multinormbekleidung soll dabei keine starre Ritterrüstung sein, sondern auch das Auge ansprechen und die Arbeitsleistung nicht mindern. Trends sind dabei u. a. inhä­rente Gewebe, die nicht nachbehandelt werden müssen und unterschiedlichste Gewebegrammaturen. Auch erstaunlich leichte Stoffe können heute schon Schutznormen erfüllen. Diese und viele weitere Produkte finden Sie unter shop.haberkorn.com.

Mehr Infos

Detaillierte Informationen zum Thema Schutzkleidung finden Sie in unserem „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“, das soeben in der bereits 10., aktualisierten Ausgabe erschienen ist. Das Handbuch ist per E-Mail an info@vas.at zum Preis von je 31,90 Euro (inkl. 10% MwSt.) zzgl. Versand­kosten bestellbar.

ZUM NACHLESEN: Teil 1 unseres Schwerpunktthemas „Schutzkleidung“ können Sie in der Rubrik „News“ bzw. „Schwerpunkt“ nachlesen.

 Fotocredits: Ötscher Berufskleidung Götzl GesmbH, Haberkorn, SIOEN® 

 

 

COVID-19: AKTUELLE INFOS & TIPPS

Covid-19: Aktuelle Infos & Tipps:

Wir haben für Sie wieder aktuelle Informationen und Empfehlungen zum Thema Covid-19 zusammengestellt:

INFOMATERIALIEN: Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA, www.auva.at) bietet für Unternehmen rund um das Thema „Coronavirus – COVID-19“ zahlreiche hilfreiche Materialien wie Checklisten und Poster zum Download an. Mehr Infos dazu hierQuelle: www.auva.at.  

NEUER INFO-BLOG: Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat ihr Informations-Angebot rund um das Thema „Coronavirus – COVID-19“ um den Info-Blog „Sicheres Wissen“ für Prävention am Arbeitsplatz ergänzt. Zum AUVA-Blog geht es hier. Quelle: www.auva.at.  

HOTLINE: Für Fragen zum Coronavirus hat die Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) eine Infohotline Coronavirus unter 0800 555 621 eingerichtet. 

ARBEITSINSPEKTION: Die Arbeitsinspektion (www.arbeitsinspektion.gv.at) bietet auf ihrer Website einen Überblick über Maßnahmen und Handlungsanleitungen, um auch in Zeiten von COVID-19 im Betrieb sicher und gesund arbeiten zu können. Lesen Sie hier mehr. 

CORONA-FALL IM BETRIEB – WAS TUN? Die aktuelle Broschüre „Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts- und Erkrankungsfälle im Betrieb“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV, www.dguv.de) liefert allgemeine Infos zu Schutzmaßnahmen sowie konkrete Infos, wie im Verdachts- bzw. Erkrankungsfall vorzugehen ist. Kostenloser Download der Publikation hierQuelle: www.dgvu.de

ZURÜCK ZUM ARBEITSPLATZ: Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat unter dem Titel „COVID-19: Rückkehr an den Arbeitsplatz – Anpassung der Arbeitsplätze und Schutz der Arbeitnehmer“ unverbindliche Richtlinien zusammengefasst, die Arbeitgebern und Arbeitnehmern helfen, in einem Arbeitsumfeld, das sich aufgrund der COVID-19-Pandemie erheblich verändert hat, sicher und gesund zu bleiben. Kostenloser Download hierQuelle: EU-OSHA

KURZ NOTIERT: EU-OSHA-Kampagne 20-22

KURZ NOTIERT: EU-OSHA-Kampagne 20-22

Gesunde Arbeitsplätze „Pack´s leichter an“: Die vorläufige Website für die neue Kampagne der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) zu Muskel- und Skeletterkrankungen ist nun online. Dort finden Sie Informationen und hilfreiche Ressourcen zum Thema. Kampagnenstart ist dann im Oktober 2020 im Rahmen der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Hier geht es zur Website. Quelle: healthy-workplaces.eu

Fotocredit: (C) EU-OSHA

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