SCHWERPUNKTTHEMA „UV-Schutz am Arbeitsplatz“

SCHWERPUNKTTHEMA „UV-Schutz am Arbeitsplatz“

Schwerpunktthema „UV-Schutz am Arbeitsplatz“

Neben den allgemeinen Schutzanforderungen ist bei Arbeiten im Freien immer auch ein aus­reichender UV-Schutz notwendig. Die Auswahl an PSA ist groß und umfasst neben UV-Schutz­klei­dung und Sonnenschutzmitteln auch Handschuhe, Nackenschutz, verschiedenste Kopf­be­deckungen sowie UV-Schutzbrillen.

Bei Arbeiten im Freien ist immer auch ein ausreichender UV-Schutz erforderlich. Denn: Zu starke Sonneneinstrahlung und damit eine zu hohe Dosis an UV-Strahlung führt ohne Schutzvorkehrungen nicht nur zu vorzeitiger Hautalterung, sondern auch zu einem erhöhten Risiko an Hautkrebs oder anderen lichtbedingten Hautkrankheiten zu erkranken. Bei der Wahl der UV-Schutzbekleidung ist v.a. auf deren UV-Schutzfaktor (Ultraviolet Protection Fac­tor, UPF, Messung nach UV Standard 801; mehr dazu unter http://www.uvstandard801.com) zu ach­ten. Um gut geschützt zu sein, empfehlen sich Textilien mit einem UPF von mindestens 20, die zu­dem möglichst viel Haut bedecken, sowie Kopfbedeckungen mit einer breiten Krempe oder Nackenschutz. UV-Schutzbrillen müssen das Auge von allen Seiten schüt­zen, eine der Lichtsituation angepasste Abdunkelung besitzen, gut sitzen und angenehm zu tragen sein. Die tatsächliche Schutzwirkung einer UV-Schutzbrille lässt sich nur durch Messung feststellen. Unbedeckte Stellen wie Hände, Gesicht und eventuell Nacken sollten mit Hautschutzmitteln geschützt werden. Die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln hängt wesentlich davon ab, dass sie konsequent und großzügig aufgetragen sowie regelmäßig erneuert werden. Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um welchen Grad das Sonnenschutzmittel die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. In der Praxis verlieren jedoch auch Mittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor mit der Zeit durch physische Belastung, Reibung, Schweiß und andere Einflüsse an Wirkung – sie müssen daher öfter aufgetragen werden!

Das sagt der Experte

Helmuth Wiesinger, Geschäftsführer/Managing Director der Blåkläder Workwear GmbH, zum Thema „UV-Schutz bei Textilien“: „UV-Schutz. Ein Begriff, den man von Sonnencremes kennt. Vom Urlaub. Doch auch von diversen Arbeitsplätzen ist er nicht wegzudenken. Vor allem dort wo man ständig Wind und Wetter, insbesondere der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Und die kann je nach Aktivität sehr intensiv ausfallen. Die Haut allein kann über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend Sonnenschutz leisten. Deshalb sollte die Kleidung den größten Teil der Schutzfunktion vor den gefährlichen ultra­violetten Strahlen der Sonne übernehmen. Grundsätzlich liegt es nicht unbedingt am verwendeten Material, ob ein wirksamer Schutz gegen UV-Strahlen gewährleistet ist, sondern eher an der Webart. Je feiner ein Kleidungsstück gewebt ist, desto weniger schädliche Strahlen werden durchgelassen. Spe­zi­elle UV-Schutzkleidung kann bis zu 98% aller UV-Strahlen absorbieren. Es müssen dabei auch nicht zwingend Chemikalien zum Einsatz kommen. Die besonders dünne und feine Merinowolle zeichnet sich durch einen hohen natürlichen UV-Schutzfaktor aus (25-50+). Verschiedene Parameter beein­flus­sen jedoch die Intensität der UV-Strahlung, z. B. Jahres- und Tageszeiten, Höhenmeter oder Umfeldbe­dingungen. Der Arbeitsplatz spielt etwa eine nicht unerhebliche Rolle. Sand, Schnee und Wasser haben einen Einfluss auf die Wirkung der UV-Strahlen. Staub, Schmutz und Schweiß beeinflussen den UV-Schutz dramatisch. Dies alles ist in verschiedenen Normen geregelt und zusammengefasst, wie der EN 13758-2 Schutzeigenschaften gegen ultraviolette Sonnenstrahlung. In dieser Europäischen Norm sind die Anforderungen an die Bekleidung festgelegt, sie bietet Schutz vor der UVA- und UVB-Strahlung des Sonnenlichts und wird im weltweit einheitlichen UV-Index zusammengefasst. In Abhängigkeit vom Hauttyp wird ein bestimmter UV-Schutzfaktor (UPF) empfohlen. UPF steht für den Ultraviolet Protec­tion Factor, also den UV-Schutzfaktor, durch das sich ein Textil auszeichnet. Angegeben wird der UPF auf einer Skala von 0-80, was in der Praxis bedeutet, dass ein Kleidungsstück mit UPF 50 die Zeit, die wir in der Sonne verbringen können ohne Hautschädigungen zu bekommen, um das 50-fache verlän­gert.

Rechenbeispiel: Zeit, die ein heller Hauttyp bei Sonnenschein ohne Schutz auf dem Berg verbringen kann, ohne Schädigungen der Haut zu riskieren = 10 min. Zeit verlängert sich im „UPF50-Ganz­körper­kostüm“ um das 50-fache. Ergebnis: Der Anwender kann sich 490 min länger der intensiven Sonnenein­strahlung aussetzen. Beachten Sie bitte, dass nur von Kleidung bedeckte Körperstellen geschützt werden und der durch diesen Artikel gewährte Schutz durch einen längeren Gebrauch bzw. bei abgetragener oder nasser Klei­dung verringert werden kann. Die Kleidungsstücke sollten gemäß den Hinweisen auf den Innen­seiten der Bekleidung gepflegt werden.“

 

Aktuelle Produktnews

Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Verbandes Arbeitssicherheit bieten eine große Auswahl an UV-Schutzprodukten an, einen aktuellen Bezugsquellennachweis finden Sie auf www.vas.at im Bereich Be­zugs­­quellen. Hier ein paar Beispiele für aktuelle Produktentwicklungen:

3M Schutzbrillen-Serie Solus 2000 bietet Schutz nach Bedarf

Die Schutzbrillen der neuen 3M Schutzbrillen-Serie Solus 2000 verbinden einen zuverlässigen Augen­schutz mit sportlichem Design und einem verbesserten Tragekomfort. Dazu tragen insbesondere die bei dieser Serie neuen, winkelverstellbaren Scheiben bei. Verschiedene Scheibentönungen stehen zur Wahl, ebenso wie eine 3M Scotchgard Anti-Beschlag-Beschichtung oder eine Antikratz-Beschich­tung. Die neueste Erweiterung des Solus Augenschutzsortiments passt sich verschiedensten Arbeitsbe­dingungen und Vorlieben des Trägers an. Dank stabiler Ratschenbügel lassen sich die Scheiben im Win­kel individuell verstellen. Das sorgt für eine gute Passform und einen bequemen, sicheren Sitz selbst im Dauereinsatz. Die Scheiben aus strapazierfähigem Polycarbonat absorbieren 99,9 % der UVA- und UVB-Strahlung und lassen sich passend für verschiedenste Anwendungen im Innen- und Außenbereich auswählen. Verfüg­bar sind Scheiben in klarer, grauer, gelber oder brauner Ausführung sowie als rot verspiegelte Scheibe. Der schlanke Rahmen der Schutzbrille ist wahlweise in Grau/Rot, Grau/Türkis und Blau/Grau erhältlich. Einige Modelle der neuen Serie sind zusätzlich mit der 3M Scotchgard Anti-Beschlag-Beschichtung versehen. Sie verhindert zuverlässig ein Beschlagen und gewährleistet gleichzeitig eine hohe Kratz­festig­keit selbst in rauen Arbeitsumgebungen. Die Beschichtung wurde nach Norm EN 168 K & N auf ihre Anti-Beschlag-Eigenschaften und Kratzfestigkeit geprüft. Weitere Infos unter www.3Marbeitsschutz.at.

Kübler: Warnschutz-Shirts mit UV-Schutz von KÜBLER

Die Warnschutzkollektion KÜBLER REFLECTIQ umfasst vier Shirt-Modelle. Abgestimmt auf Hosen und Jacken sind die Shirts in Warngelb, Warnorange und Warnrot jeweils in den Größen von XS bis 4XL erhältlich. Wie diese sorgen sie durch ihre im Body-Language-Design angeordneten segmentierten Reflexstreifen für optimale Sichtbarkeit. Durch den Einsatz von segmentiertem anstatt durchgehen­dem Reflexmaterial weisen die Shirts außerdem eine bessere Atmungsaktivität und eine höhere Elasti­zität auf. Auch die Baumwoll-Polyester-Gewebekonstruktion mit Baumwolle auf der dem Körper zuge­wandten Seite trägt zu einem sehr angenehmen Tragegefühl bei. Je nach persönlicher Vorliebe kann zwischen Kurzarm-T-Shirt und -Polo sowie Longsleeve und ZipSweater gewählt werden. Die Kurzarm­va­rianten erfüllen die Auflagen der EN ISO 20471:2013, Klasse 2, die Langarmmodelle die der Klasse 3. Mit einem UV-Schutzfaktor von 40+ bzw. 50+ gemäß EN 13758 bieten die Shirts außerdem Schutz vor starker Sonnenstrahlung. Weitere Infos unter www.kuebler.eu.

Peter Greven Physioderm: UV-Schutz für jeden Arbeitsplatz

Sonnenlicht hat für den Menschen viele positive Eigenschaften aber auch negative Folgen, die immer noch häufig vernachlässigt werden. Besonders UV-A-Schäden werden im Gegensatz zu UV-B-Schäden (wie Sonnenbrand) erst zeitverzögert bemerkt, deshalb sollten speziell Außenarbeiter auf einen hohen, ausgewogenen UV-A-Schutz (min. 1/3 vom Lichtschutzfaktor des Produktes) achten. Die UV-A-Strahlung kann durch Wolken und sogar durch Glasscheiben dringen. Dabei beeinflussen die lang­welli­gen UV-A-Strahlen die Hautzellen negativ. Die Folge davon sind lichtbedingte Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs. Da wir – Peter Greven Physioderm (PGP) – das umfangreichste UV-Schutzprogramm der Branche bie­ten, können wir ein individuell angepasstes Hautschutzsystem problemlos realisieren – für jeden Einsatzbereich und Berufsgruppe (wie Outdoorworker und Schweißer). Neben den geeigneten Pro­dukten, wie z.B. PHYSIO UV 30 SUN, informieren wir Sie außerdem gerne über Strategien, um Mitar­beiter zum Thema UV-Schutz aufzuklären, zu motivieren und etwaige Hemmschwellen abzubauen.

Schachermayer: Augenschutz ist ein absolutes Muss

Augenschutz ist im Rahmen der Arbeitssicherheit heute ein absolutes Muss. Studien zeigen, dass alleine in Deutschland zwei von drei Personen eine Brille tragen. Durch den steigenden Gebrauch von elektronischen Hilfsmitteln wie PC und Smartphone steigt die Anzahl stetig – auch im Bereich Arbeitssicherheit. Aus Erfahrung wissen wir, dass die Trageakzeptanz einer persönlichen optischen Schutzbrille höher ist als bei einer Überbrille und so zur Reduktion von Arbeitsunfällen beiträgt. In Zusammenarbeit mit einem österreichischen Unternehmen bieten wir individuelle Lösungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden an. Mit den zahlreichen modernen, stylischen Modellen an optischen Schutzbrillen ist man immer bestens geschützt. Schachermayer führt in seinem großen Sortiment nicht nur optische Schutzbrillen, sondern ein umfassendes Sortiment zum persönlichen Schutz Ihrer Mitarbeiter. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Schloffer Arbeitsschutz: Infield® Flexor Plus Outdoor – optimaler Tragekomfort und unvergleichbares Design

Die vier Outdoor-Versionen der Schutzbrille Flexor Plus sind in beschlagfreier Ausführung mit getönten Scheiben für besseren Kontrast und optimalen Blendschutz oder Sonnenschutz bei Tätigkeiten im Freien erhältlich. Federleicht und flexibel passt sich die Flexor Plus Outdoor jeder Kopfform an. Durch die anatomische Bügelform und das anschmiegsame Material erfährt der Schutzbrillenträger perfekten Sitz und optimalen Halt, ohne unangenehmen Druck. Infield® bietet eine Vielzahl von Scheibentönungen für die verschiedensten Einsatzbereiche an. Die mit „UV“ gekennzeichneten Infield®-Schutzscheiben absorbieren zu 100 % die für das menschliche Auge schädlichen UV-Strahlen. Mehr unter www.schloffer.eu.

UVEX: UV-Schutz 400: Der Rundumschutz für Ihre Augen

Wussten Sie, dass uvex für maximalen Schutz gegen UV-Strahlung auch mit seinem Namen steht? Allerdings steht ultraviolet excluded nicht nur im Namen, sondern auch im Programm. Herkömmliche Arbeitsschutzbrillen schützen Ihr Auge vor UV-Strahlung von bis zu 380 nm. Wie wissenschaftlich bestätigt wurde, reicht dieser Schutz allerdings nicht aus. Der Industriestandard schützt Sie 100 % vor UVB-Strahlen, jedoch nur teilweise vor UVA-Strahlung. Aus diesem Grund gehört der UV-Schutz bis 400 nm zum Standard der uvex UV-Schutzbrillen. Vorteile uvex UV400:

  • Es werden alle UVA-Strahlen gefiltert – bei der 380 nm Scheibe verbleiben dagegen 20 % UVA-Strahlen
  • Die Zellerhitzung wird vollständig vermindert – Im Bereich 380 bis 400 nm steigt diese um das 10-fache
  • Der aggressive Blaulichtanteil (HEV), welcher für die Netzhaut besonders schädlich ist, wird um 15 % vermindert
  • Das Auge und umliegende Hautgewebe werden vor gefährlichen Langzeitschäden geschützt

Mehr Infos unter www.uvex-safety.at.

Haberkorn: Mit dem richtigen UV-Schutz den Sommer genießen

Die warme Zeit des Jahres birgt einen für unsere Haut sehr gefährlichen Aspekt: die unsichtbare UV-A- und UV-B-Strahlung des Sonnenlichts. Auch wenn es sich nicht sofort bemerkbar macht – unzureichender UV-Schutz kann weitreichende Folgen haben. Die gute Nachricht ist jedoch, dass man sich bereits mit wenig Aufwand gut vor den schädlichen Strahlen schützen kann. Dass Sonnencremes vor Sonnenbrand schützen, ist weitreichend bekannt. Was leider oft vergessen wird ist, dass unsere Haut vollständig bedeckt sein muss. Auch Schweiß kann den Schutz verringern oder sogar vollständig abwaschen. Spezielle UV-Schutzkleidung hilft bei Arbeiten im Freien wesentlich zuverlässiger und dauerhafter. Diese Kleidung wurde speziell zum Schutz vor Sonneinstrahlung entwickelt und bietet mit dem sogenannten UPF (Ultraviolet Protection Factor) eine Maßeinheit, die vergleichbar mit dem Lichtschutzfaktor bei Sonnencremes ist. Hier gilt: Eigenschutzzeit der Haut x UPF = maximaler Aufenthalt in der Sonne ohne Schädigung. Ganz wichtig ist auch ein geeigneter Schutz für den Kopf, der idealerweise auch den gern vergessenen Nacken schützt. Unsere Augen spielen als wichtiges Sinnesorgan eine ganz besondere Rolle. Eine Tönung der Gläser bei Sonnenbrillen bewirkt ein angenehmeres Sehen, bietet jedoch keinerlei Schutz vor schädlicher UV-Strahlung. Im Gegenteil: Der Blendschutz kann sogar noch begünstigen, dass der natürliche Schutzmechanismus des Auges herabgesetzt wird und so noch mehr UV-Strahlung das Auge schädigen kann. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, bei der Auswahl des Augenschutzes auf einen entsprechend integrierten UV-Schutz zu achten. Finden Sie viele weitere Informationen zum Thema „Sonnenschutz während der Arbeit“ unter www.haberkorn.com/uv-schutz. Ausgewählte Produkte mit denen Sie sich schützen können und vieles mehr finden Sie unter shop.haberkorn.com.

Fotocredits: Schachermayer, 3M, Peter Greven Physioderm, Haberkorn

 

 

 

SCHWERPUNKTTHEMA „HAUTSCHUTZ“

SCHWERPUNKTTHEMA „HAUTSCHUTZ“

Schwerpunktthema „Hautschutz“

Gerade in der aktuellen Zeit mit häufigem Waschen oder Desinfizieren der Hände kommt den The­men Hautschutz und Hautpflege besondere Bedeutung zu. Lesen Sie nachfolgend, welche wichtigen Funktionen die Haut als unser größtes Organ hat und wie Sie sie am besten schützen.

Die Haut, die aus mehreren Schichten besteht, ist mit ca. 1,5 bis 2 Quadratmeter unser größtes Organ und zugleich die Grenzfläche zwischen Organismus und Umwelt. Als diese hat sie wichtige Schutzfunktionen: Sie schützt uns vor chemischen Stoffen, vor mechanischen Beanspruchungen, vor UV-Strahlen, vor Mikro­or­ganismen, vor Austrocknung und vor Wärmeverlust. Unter normalen Bedingungen kann sich die Haut grundsätzlich selbst regenerieren. Schädigende Stoffe, welche die Bausteine der Hornschicht­barriere lösen, führen jedoch zu einem Verlust dieser natürlichen Schutzfunktion. Unterschätzt wird in diesem Zusammenhang auch die häufige Hautreinigung, bei der es zu einer Zerstörung des wichtigen Säureschutzmantels kommen kann.

Gefährdete Branchen & gesundheitliche Risiken

Beruflich bedingte Hauterkrankungen nehmen in der Statistik leider seit Jahren Spitzenplätze ein, nicht selten kommt es als Folge zu einem Arbeitsplatzwechsel. Zu den Branchen mit erhöhtem Gefährdungs­risiko zählen u.a. Gesundheitsberufe, das Baugewerbe, die Gastronomie, die Lebensmittelver­arbei­tung, die Reinigungsbranche, die chemische Industrie und das Frisörhandwerk. Meist sind hier chemi­sche Stoffe verantwortlich für Hautprobleme und -erkrankungen, aber auch pflanzliche und tierische Stoffe sowie physikalische Einwirkungen wie Hitze, Kälte, Strahlung, Feuchtigkeit etc. können zu Hauttrockenheit, und Hautentzündungen bis hin zur Hautzerstörung und der dermalen Aufnahme von Stoffen in den Körper führen.

Präventiver Hautschutz am Arbeitsplatz

Der Weg von gesunder zu kranker Haut ist ein schleichender Prozess, der oft nicht rechtzeitig ernst genommen wird. Daher kommt dem präventiven Hautschutz am Arbeitsplatz enorme Bedeutung zu: Darunter versteht man alle Maßnahmen, welche die Haut vor den Gefahren am Arbeitsplatz schützen sollen. Dies umfasst den präventiven Hautschutz vor Arbeitsbeginn durch Präparate, die schädliche Einwirkungen während der Arbeit von der Haut fernhalten, eine schonende Hautreinigung nach der Arbeit und eine regenerierende Hautpflege nach der Reinigung.

Hautschutzpräparate wirken, indem sie das Eindringen von Arbeitsstoffen in die Haut erschweren, die Haut festigen, UV-Strahlung absorbieren oder reflektieren, die Hautreinigung erleichtern und die natürliche Hautbarriere stärken. Der Hautschutz wird vor der Belastung bei Arbeitsbeginn auf die Haut aufgetragen. Bei Hautschutzsalben und Hautschutzlotionen unterscheidet man

  • fetthaltige und wasserabweisende Präparate (z.B. Wasser-in-Öl/Emulsion): Fettende Haut­schutzmittel schützen vor wassermischbaren Stoffen wie verdünnte Säuren/Laugen, Wasser, Zement, Kalk etc.
  • fettfreie bzw. fettarme Präparate (z.B. Öl-in-Wasser/Emulsion): Wassermischbare Haut­schutz­mittel schützen vor fettenden Stoffen wie Öle, Fette, Harze, Lacke, Lösungsmittel etc.
  • Lichtschutzpräparate schützen die Haut vor UV-Strahlen
  • Gerbstoffhaltige Präparate schützen die Haut vor Hautquellung, bei Feuchtarbeit und beim Tragen von Handschuhen
  • Hautschutzmittel mit Breitbandwirkungen schützen die Haut bei Mischexposition.

Bei der Hautreinigung ist auf größtmögliche Hautschonung zu achten. Es sollten keinesfalls stark alkalische Reinigungsmittel, sondern milde Syndets mit leicht saurem pH-Wert verwendet werden. Falls bei extremer Verschmutzung Lösemittel eingesetzt werden müssen, so ist deren Anteil so gering wie möglich zu halten.

Ziel der anschließenden Hautpflege ist der Erhalt und die Wiederherstellung der Barrierefunktion der Hornschicht, der Erhalt der Hautelastizität, der Rückführung von Fett und Feuchtigkeit sowie der Vermeidung von Austrocknung.

Auswahltipps

Eine echte Schutzwirkung kann nur durch eine sorgfältige Produktauswahl erreicht werden. Am Anfang steht die Analyse des Arbeitsplatzes und des Umfelds. Um die Anwendungsbereitschaft zu erhöhen braucht es u.a. innerbetriebliche Aufklärungsarbeit sowie Hautschutzpläne, die auf den jeweiligen Arbeits­platz angepasst sind.

 Aktuelle Produktnews

Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Verbandes Arbeitssicherheit bieten eine große Auswahl an Hautschutzprodukten an, einen aktuellen Bezugsquellennachweis finden Sie auf www.vas.at im Bereich Be­zugs­­quellen/Hautschutz. Hier ein paar Beispiele für aktuelle Produktentwicklungen:

Schloffer Arbeitsschutz: Klar, kompakt, wirksam: Hautschutzprodukte von Azett®

Durch häufiges Händewaschen und Desinfizieren verliert die Haut ihre natürliche Schutzfunktion. Die Folgen reichen von trockener Haut über Risse bis hin zu Ekzemen. Daher benötigen nicht nur empfindliche, sondern auch gesunde Hände vor, während und nach der Arbeit den richtigen Hautschutz und die richtige Pflege. Die Hautschutzmittel von Azett® stärken die natürliche Barrierefunktion der Haut und erleichtern die Reinigung. Sie sollten daher vor und während der Arbeit regelmäßig verwendet werden. Die Hautreinigung sollte immer so schonend wie möglich erfolgen. Die Aufgabe der Hautpflege ­– am besten nach jeder Handwäsche und nach der Arbeit – ist die Rückführung von Fett und Feuchtigkeit. Sie verhindert, dass die Haut austrocknet oder rissig wird. Die richtigen Hautmittel sollten immer nach der Art der Hautbelastung und nach dem Verschmutzungsgrad ausgewählt werden. Die Experten von Schloffer Arbeitsschutz unterstützen Sie gerne bei der Erstellung des optimalen Hautschutzplans für Ihr Unternehmen. Mehr Infos auf www.schloffer.eu .

IBAcare: Dermatosen im Betrieb

Betrieblicher Hautschutz ist nicht lapidar: Gerade in Zeiten der Pandemie konnte festgestellt werden, dass in vielen Bereichen zu häufig mit Händedesinfektion und zu scharfen Hautreinigungs­mitteln gearbeitet wurde. Gleichzeitig wurden Schutz und Pflege vernachlässigt. So werden degenerative Dermatosen verstärkt oder verursacht. Wir sind froh, als erster zertifizierter österreichischer Service- und Vertriebspartner mit Beratung und den richtigen schonenden Produkten, branchengerecht zur Seite stehen zu können. Die intensive Beschäftigung mit dem Thema, Beratung vor Ort und Kooperation mit allen Beteiligten schafft Vertrauen und Akzeptanz und ist so im Sinne der Prävention. Wir evaluieren Arbeitsplätze. Wir kooperieren mit allen Arbeitsmedizinern, SFK und Quali­tätsabteilungen. Wir erstellen und optimieren Hautschutzpläne. Wir errichten Probewaschplätze. Wir bieten mobile und stationäre Lösungen. Wir unterstützen bei der Implementierung. Mehr unter www.iba.at .

 

Peter Greven Physioderm: Hautpflege besonders wichtig

Bei häufigem Waschen oder Desinfizieren der Hände ist die Hautpflege besonders wichtig. Häufiges und richtiges Händewaschen sowie Desinfektion sind in Zeiten der Corona-Krise bekanntlich uner­läss­liche Schutzmaßnahmen. Das Problem: Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel und auch Wasser allein entziehen der Haut Fette – und können somit auf Dauer zu Hautschädigungen führen. Die Haut benötigt jedoch Fette, um ihre Schutzfunktion erfüllen zu können. Verliert die Haut ihre natürliche Barrierefunktion, wird sie anfällig für mechanische, physikalische, chemische und bakterielle Einwir­kungen. Deswegen ist es sehr wichtig, auch Hautpflegeprodukte zu nutzen. Bei der Hautpflege kommt es darauf an, der Haut Fett zurückzuführen. Neben fetthaltigen Cremes eignen sich durch moderne Rezepturen mittlerweile auch leicht fettende Präparate, die schnell einziehen und hochwirksam und lang anhaltend pflegen, wie etwa die Creme „Physioderm® CUREA SOFT“ von PGP. Unter https://www.physioderm.com/de/produkte/hautpflege/ gibt es für jeden Hauttypen die passende Creme.

Mehr Infos

Anwendungsvideos mit vielen Tipps zum richtigen Hautschutz finden sie auf www.pgp-hautschutz.de im Bereich „Kompetenzcenter/Videos“.

Fotocredits: Peter Greven Physioderm, Azett®, IBA 

 

 

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 2

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 2

Schwerpunktthema „Schutzkleidung“, Teil 2

In Teil 1 unseres Schwerpunktthemas haben wir Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Pro­dukt­arten von Schutzkleidung gegeben. Teil 2 thematisiert Normen und Kennzeichnung von Schutz­kleidung und Auswahltipps und informiert Sie über aktuelle Produktentwicklungen am Markt.  

Die Zuordnung von Schutzkleidung zu den PSA-Kategorien ist abhängig von dem Risiko, vor dem sie schützt. Welche Schutzkleidung nun unter PSA-Kategorie I, welche unter die PSA-Kategorie II und welche unter die PSA-Kategorie III fällt, entnehmen Sie im Detail dem Kapitel „CE-Kennzeichnung“ in unserem aktualisierten „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“.

Normen und Kennzeichnung

Die für alle Produktarten geltenden, grundsätzlichen Anforderungen an Schutzkleidung und die Richt­linien bei der Kennzeichnung von Schutzkleidung (samt Art der Kennzeichnung und Zusatzkenn­zeichnung in Form von Piktogrammen für die unterschiedlichen Einsatzgebiete) sind in EN ISO 13688 festgelegt. Zusätzlich gelten für die verschiedenen Produktarten folgende Normen:

  • Chemikalienschutzkleidung: EN 943, EN 14605, EN ISO 13982, EN 13034
  • Hitzeschutzkleidung: EN ISO 11612
  • Schweißerschutzbekleidung: EN ISO 11611
  • Schutzkleidung gegen Regen: EN 343, EN 343/A1
  • Bekleidung zum Schutz gegen Kälte: Temperaturen unter -5°C: EN 342; Temperaturen höher als -5°C: EN 14058
  • Hochsichtbare Warnkleidung: EN ISO 20471
  • Schutzbekleidung gegen radioaktive Kontamination: EN 1073
  • Strahlerschutzanzüge: EN ISO 14877
  • Elektrisch isolierende Schutzanzüge: EN 50286
  • Störlichtbogen-Schutzkleidung: EN 61482
  • Antistatische Schutzanzüge: EN ISO 1149
  • Schutzbekleidung für die Feuerwehr: EN 469
  • Schutzbekleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen: EN 381
  • Kleidung zum Schutz vor UV-Strahlung: EN 13758-2+A1
  • Maschinenschutzbekleidung: EN 510
  • Schutzschürzen beim Gebrauch von Handmessern: EN ISO 13998

 

Auswahltipps

Zahlreiche Kriterien fließen bei der Auswahl der richtigen Schutzbekleidung in die Entscheidung mit ein. Dazu zählen u.a. der Einsatzbereich, die Gebrauchstüchtigkeit, der Tragekomfort, die Wirt­schaftlichkeit sowie die verwendeten Werkstoffe. So wird Schutzbekleidung mittlerweile aus einer großen Vielzahl verschiedenster Materialien hergestellt. Die Schutzwirkung wird also im Wesen­t­lichen durch die Eigenschaften der Gewebe und Materialien, erst in zweiter Linie durch die Ausführung der Kleidung bestimmt. Bekleidungsphysiologischen Aspekten sollte besondere Aufmerksamkeit geschen­kt werden.

Generell gilt: Schutzbekleidung sollte möglichst leicht, angenehm zu tragen und anzuziehen sein und den Träger bei der Arbeit nicht behindern!

 

Aktuelle Produktnews

Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Verbandes Arbeitssicherheit bieten eine große Auswahl an Schutz­­­kleidung an, einen aktuellen Bezugsquellennachweis finden Sie auf www.vas.at im Bereich Be­zugs­­quellen/Schutzbekleidung. Hier ein paar Beispiele für aktuelle Produktentwicklungen:

Ötscher-Berufskleidung: Individuelle Sicherheit von Kopf bis Fuß

Die ideale Berufskleidung muss im Arbeitsalltag zahlreiche Härtetests bestehen. Ötscher bietet mit der Produktlinie body_shell persönliche Schutzkleidung, die praxiserprobt, geprüft und zertifiziert den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird. Die Produkte sind mit Hitze- und Schweißer­schutz, Chemikalienschutz, Wetter- und Warnschutz, Störlichtbogenschutz oder auch Schnittschutz aus­ge­rüstet. Neben der Erfüllung der mehrfachen Schutzkriterien steht auch deren dauerhafter Erhalt im Vorder­grund, genauso wie die Langlebigkeit der Kleidung. Denn Ihr Schutz soll nicht von kurzer Dauer sein. Gutes Design, Tragekomfort sowie industrielle Waschstandards runden die Produkte ab.

Anforderungen im Berufsalltag erfordern oft auch die persönliche Anpassung der Kleidung. Sonderpro­duk­tionen, die spezifisch entwickelt werden, realisiert Ötscher bereits ab geringen Mengen. Absolute Sicherheit und individueller Auftritt sind hiermit kein Widerspruch mehr. Mehr Infos im Internet auf www.oetscher.com .

Schloffer Arbeitsschutz: Multinorm-Softshelljacke mit Störlichtbogenschutz von SIOEN®

Neben ausgezeichneter Sichtbarkeit bei Tag und Nacht bietet die Warnschutz-Softshelljacke „Play­ford“ ihrem Träger auch zuverlässigen Schutz gegen Hitze und Flammen, Spritzer geschmol­ze­nen Metalls, flüssige Chemikalien und die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Lichtbogens gemäß IEC 61482-2, Klasse 1. Das dreilagige Softshell-Gewebe mit flammhemmender PU-Beschich­tung ist atmungsaktiv und schützt gleichzeitig vor Kälte und Nässe. Die Multinormjacke punktet vor allem durch ihren modernen Schnitt mit Stehkragen und die dunklen Kontrastelemente an besonders beanspruchten Stellen, die die Jacke besonders stilvoll und sportlich wirken lassen. Ausgestattet mit einer Innentasche und mehreren praktischen Außentaschen bietet sie ausreichend Stauraum für Ihre Arbeitsutensilien und – dank einer Schlaufe auf der rechten Brustseite – sogar Platz für ein mobiles Gaswarngerät. Ein weiteres Plus: Kombiniert mit dem Multinorm-Polo „Forbes“ entspricht die Jacke „Playford“ der Klasse 2 gemäß IEC 61482-2. Mehr Infos auf www.schloffer.eu .

Haberkorn: Multinorm: Bekleidung mit dem Plus an Schutz

In der Arbeitsschutzbranche unterscheidet man zwischen Arbeitskleidung (Berufsbekleidung/Work­wear) ohne Normen und Schutzbekleidung mit Normen. Normale Arbeitskleidung ohne Normen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Multinormbekleidung hingegen ist mit verschiedenen Normen ausge­stattet, die das Arbeiten in gefährlichen Bereichen zulassen. Insbesondere betrifft das die Kleidung für Schweiß­tätigkeiten, flammhemmende Kleidung, Schutz vor thermischen Gefahren eines Störlicht­bogens und Kleidung, die sich nicht elektrostatisch aufladen darf. Auch Schutz vor Chemikalien und wasser­abweisende Bekleidung fällt darunter. Das Praktische an Multinormbekleidung ist, dass mehrere Gefahren mit einer Kleidungsgarnitur abge­deckt werden können. Multinormkleidung soll jedoch nicht nur schützen, sondern auch komfor­tabel und qualitativ hochwertig sein, was für mehr Akzeptanz beim Träger sorgt. Haberkorn verfolgt die laufenden Weiterentwicklungen am Markt für Sie und hat etliche Neuheiten im Bereich Multinorm zusammengestellt. Multinormbekleidung soll dabei keine starre Ritterrüstung sein, sondern auch das Auge ansprechen und die Arbeitsleistung nicht mindern. Trends sind dabei u. a. inhä­rente Gewebe, die nicht nachbehandelt werden müssen und unterschiedlichste Gewebegrammaturen. Auch erstaunlich leichte Stoffe können heute schon Schutznormen erfüllen. Diese und viele weitere Produkte finden Sie unter shop.haberkorn.com.

Mehr Infos

Detaillierte Informationen zum Thema Schutzkleidung finden Sie in unserem „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“, das soeben in der bereits 10., aktualisierten Ausgabe erschienen ist. Das Handbuch ist per E-Mail an info@vas.at zum Preis von je 31,90 Euro (inkl. 10% MwSt.) zzgl. Versand­kosten bestellbar.

ZUM NACHLESEN: Teil 1 unseres Schwerpunktthemas „Schutzkleidung“ können Sie in der Rubrik „News“ bzw. „Schwerpunkt“ nachlesen.

 Fotocredits: Ötscher Berufskleidung Götzl GesmbH, Haberkorn, SIOEN® 

 

 

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 1

SCHWERPUNKTTHEMA „SCHUTZKLEIDUNG“, Teil 1

Schwerpunktthema „Schutzkleidung“, Teil 1

Wir geben Ihnen in Teil 1 unseres Schwerpunktthemas eine Übersicht über die verschiedenen Pro­duktarten von Schutzkleidung und informieren Sie über aktuelle Produktentwicklungen am Markt.  

Der menschliche Körper ist während des Arbeitsprozesses vielfältigen Gefahren und gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Die Aus­wahl der richtigen Schutzkleidung kann dazu beitragen, gegen Gefahren und Risiken zu schützen und Berufskrankheiten zu verhindern. Die Schutz­wirkung von Schutz­klei­dung hängt einerseits von der Ausführung, zum anderen wesentlich von den Eigenschaften der verwendeten Gewebe und Materialien ab.

Welche Produktarten werden unterschieden?

Die häufigsten Produktarten von Schutzkleidung sind u.a.:

  • Chemikalienschutzkleidung
  • Hitzeschutzkleidung
  • Schweißerschutzbekleidung
  • Schutzkleidung gegen Regen
  • Bekleidung zum Schutz gegen kühle Umgebungen
  • Bekleidung zum Schutz gegen Kälte
  • Hochsichtbare Warnkleidung
  • Schutzbekleidung gegen radioaktive Kontamination
  • Strahlerschutzanzüge
  • Elektrisch isolierende Schutzanzüge
  • Störlichtbogen-Schutzkleidung
  • Antistatische Schutzanzüge
  • Schutzbekleidung für die Feuerwehr
  • Schutzbekleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen
  • Kleidung zum Schutz vor UV-Strahlung
  • Maschinenschutzbekleidung
  • Schutzschürzen beim Gebrauch von Handmessern

Einwegschutzkleidung hat gegenüber den oben angeführten Schutzkleidungsarten den Vorteil, dass die oft aufwändige Reinigung, die Überprüfung von z.B. Beschichtungen und der Ersatz von Beschich­tun­gen und Imprägnierungen entfallen. Ist Einwegschutzkleidung aus geeignetem Material und mit einer entsprechender Ausrüstung versehen (z.B. flammhemmend, antistatisch oder chemik­alien­re­sistent), dann kann sie bei vielen Arbeiten zum Schutz gegen gefährliche Stoffe oder biologische Agenzien benutzt werden. Damit die Schutzwirkung von Schutzbekleidung voll zum Tragen kommt, ist auf eine entsprechend abgestimmte Unterkleidung zu achten. WICHTIG: Reinraumkleidung, Arbeits- und Berufskleidung gelten üblicherweise nicht als Schutzklei­dung.

Aktuelle Produktnews

Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Verbandes Arbeitssicherheit bieten eine große Auswahl an Schutz­­­kleidung an, einen aktuellen Bezugsquellennachweis finden Sie auf www.vas.at im Bereich Be­zugs­­quellen/Schutzbekleidung. Hier ein paar Beispiele für aktuelle Produktentwicklungen:

Schloffer Arbeitsschutz: Komfortable Multinorm-Schutzbekleidung von COFRA®

Mit der Multinormjacke „Hazard“ und der Multinorm-Bundhose „Ring“ hat der italienische Herstel­ler von Arbeitskleidung COFRA® eine Schutzbekleidung auf den Markt gebracht, die verschiedene Schutz­niveaus erfüllt und dabei auch die wichtigsten Aspekte einer guten Arbeitskleidung – nämlich Ergo­nomie, Design und Zweckmäßigkeit – berücksichtigt. Das flammhemmende Gewebe X-GUARD® wurde von COFRA® speziell für seine Multinorm-Serie ent­wickelt. Der Materialmix aus 88 % Baum­wolle, 11 % Nylon und 1 % Kohlenstoff ist weich, aber dennoch ro­bust und gewährleistet einen hohen Tragekomfort. Die Bekleidung schützt vor flüssigen Metall­spritzern, Kontakt mit Flammen, Konvek­tions- und Strahlungshitze und ist zudem elektrostatisch ableitfähig. Sie entspricht auch der Norm EN 61482-1-2, Kl. 1 für Schutzkleidung gegen die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Störlicht­bogens. „Hazard“ und „Ring“ punkten mit ihrer Leichtigkeit und Atmungsaktivität und sind zudem schad­­stofffrei gemäß OEKO-TEX® Standard 100. Mehr Infos auf www.schloffer.eu .

Haberkorn: Arbeitskleidung, die schützt und kühlt

Der Sommer naht in großen Schritten und mit ihm steigende Temperaturen. Schon jetzt im Mai ist die sonnen­brandwirksame UV-Strahlung zum Teil sehr hoch. Bei Arbeiten im Freien ist neben Sonnen­schutz­mittel auch langärmelige, UV-sichere Kleidung und ein Hut bei hohen Temperaturen sehr zu empfehlen. Kühlkleidung wie Kühlweste oder Kühlshirt bieten zudem eine effektive Mög­lichkeit, den Hitzebelastungen des Körpers entgegenzuwirken. Kühlkleidung funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie der menschliche Körper beim Schwitzen: Sie wird mit Leitungswasser aufgeladen, welches verdunstet und so natürliche Verdunstungskälte erzeugt, während der Träger trocken bleibt und bis zu 20 Stunden gekühlt wird. Ein Energieverlust durch starkes Schwitzen und Erschöpfungs­zustände können so verhindert werden. Neben Kühlwesten und -shirts für den Oberkörper kann mit einem Kühl-Bandana und einer speziellen Helmeinlage auch ein kühler Kopf bewahrt werden. Diese und weitere coole Produkte finden Sie unter shop.haberkorn.com.

Reindl: ExtremLine – Warnschutz

Nachhaltig und sichtbar! Ideal für Arbeiten im Straßenverkehr. Die neu entwickelte Warnschut­zkleidung hat nicht nur alle Vorzüge der ExtremLine mit BI-Stretch Einsatz, Cordura-Verstärkungen und extra Funktionstaschen, sondern sie ist auch extrem sichtbar mit Reflektor Streifen und den Warnfarben leuchtorange und leuchtgelb. Die Kollektion besteht aus Jacke, Bundhose, Bermuda, Latzhose sowie die Kombinationen aus Jacke und den verschiedenen Hosenmodellen. NEU!! Einzigartige Materialzusammensetzung in Österreich! Die ExtremLine-Warnschutz-Kollektion setzt neue Levels im Tragekomfort durch nachhaltig produzierter TENCELTM Lyocell Qualität. Material: 153 Preserver Tencel / Polyester; Normen: EN ISO 20471: 2013+A1: 2016 Klasse 1-3: Warnschutz­beklei­dung. Lesen Sie mehr auf www.reindl.at.

Ötscher-Berufskleidung erweitert seine multi_protect Kollektion

Neu im Programm: Softshell- und Fleecejacke mit Schutz gegen Störlichtbogen Klasse 1, Hitze und Flamm­­schutz uvm. Es sind Damen- und Herrenmodelle auf Lager. Mitarbeitern in der Strom­ver­sor­gung, Gas- oder Ölindustrie oder in der Elektrotechnik wird viel abverlangt und Gleiches gilt auch für ihre Kleidung. Darum ist es wichtig, dass sie jederzeit auf den geeigneten Schutz vertrauen können. Mit der neuen Softshell- und Fleecejacke der Firma Ötscher haben Sie geprüfte Sicherheit abgestimmt auf Ihre Situation und Anforderung. Individuelle Ausstattung mit Ihrem Firmenlogo und Namensband ist selbstverständlich. So können Sie sich „SICHER“ auf Ihre Arbeit konzentrieren. Mehr Infos zu den neuen Produkten wie der Softshelljacke multi_protect ARC I, der Fleecejacke multi_protect ARC I, und der Allwetterschutzkleidung multi_protect ARC II AW lightweight mit Gore-Tex Pyrad® Techno­logie erhalten Sie auf www.oetscher.com .

Fristads: Nachweislich verringerte Umweltauswirkungen mit FUSION GREEN

Fristads brachte 2019 zwei große innovative Kollektionen auf den Markt: Die für ihre hervorragende Öko-Bilanz mehrfach ausgezeichnete Fristads GREEN Kollektion und Fristads FUSION, die Crossover-Kollektion für verschiedene Berufsgruppen. Letztere soll durch einen einheitlichen Auftritt den Team­­geist und die Unternehmensidentifikation stärken. Nun wird die FUSION Kollektion um einige „grüne“ Kleidungsstücke erweitert – mit FUSION GREEN hat Fristads einen weiteren Meilenstein in puncto Nachhaltigkeit gesetzt. Die Bundhosen und Bundjacken haben einen nachweislich reduzierten ökologischen Fußabdruck (EPD – mehr dazu auf environdec.com) und sind jeweils als Herren- und Damenmodell erhältlich. Sie besteht zu 65% aus Polyester, das aus recycelten PET-Flaschen produziert wird und zu 35% aus Tencel™ Lyocell, einer Cellulosefaser, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäl­dern stammt. Das Material wurde entwickelt, um die strengen Qualitäts- und Wäscherei-Anfor­de­rungen von Fristads zu erfüllen. So ist es bei 75°C industriell waschbar und gleichzeitig hoch funktionell, schnell trocknend, atmungsaktiv und langlebig. Lesen Sie mehr auf www.fristads.at .

Mehr Infos

Detaillierte Informationen zum Thema Schutzkleidung finden Sie in unserem „Handbuch Persönliche Schutzausrüstung“, das soeben in der bereits 10., aktualisierten Ausgabe erschienen ist. Das Handbuch ist per E-Mail an info@vas.at zum Preis von je 31,90 Euro (inkl. 10% MwSt.) zzgl. Versand­kosten bestellbar.

WIRD FORTGESETZT: Teil 2 unseres Schwerpunktthemas „Schutzkleidung“ (Normen und Kennzeichnung von Schutzkleidung, Auswahltipps) folgt im nächsten Newsletter, der am 29. Mai 2020 erscheint.

Fotocredits: ©COFRA®, Fristads Kansas, Ötscher Berufskleidung Götzl GesmbH, Reindl GmbH

 

 

SCHWERPUNKTTHEMA „HANDHYGIENE“

SCHWERPUNKTTHEMA „HANDHYGIENE“

Schwerpunktthema „Handhygiene“

Richtiges Händewaschen ist in der aktuellen Coronakrise das A und O im Schutz vor einer An­steck­ung. Wir geben Ihnen nachfolgend hilfreiche Infor­ma­tionen und Tipps, worauf Sie dabei un­be­dingt achten sollten.  

Neben dem Einhalten eines Mindestabstands von 1 bis 2 Metern zu anderen Personen und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zählt eine richtige und regelmäßige Handhygiene zu den wichtigsten Maß­nah­men zum persönlichen Schutz. Das Händewaschen sollte mit Seife, warmem Wasser und für min­des­tens 30 Sekunden erfolgen.

Warum mit Seife?

Das Virus SARS CoV-2 hat eine Hülle, die unter anderem aus Lipidmolekülen besteht. Seife greift den Lipidanteil der Hülle an, die Hülle des Virus wird beim Kontakt mit Seife somit zerstört. Lesen Sie hier weiterführende Informationen von Prof. Astrid Mach-Aigner vom Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften der TU Wien, warum das Waschen mit Seife so wirksam ist. Quelle: www.tuwien.at

Wer keinen Zugang zu Wasser und Seife hat, der kann auch zu Handdesinfektionsmittel greifen. Auch hier gilt es einiges zu beachten: Die Hände müssen vor der Desinfektion trocken sein, zudem ist aus­reichend Desinfektionsmittel zu verwenden, dieses ist gründlich auf der gesamten (!) Hand zu verteilen (Fingerkuppen, Zwischenräume und Handrücken nicht vergessen) und muss entsprechend der Ein­wirkzeit des Herstellers einwirken.

Haberkorn: Handhygiene ist Arbeitsschutz – keine Kosmetik

Wie wichtig Handhygiene ist, das weiß auch Haberkorn: „In Sachen Persönlicher Schutzausrüstung sind Hautschutz- und Hautpflegeprodukte genauso wichtig wie Schutzhelme oder Sicherheitsschuhe. Als ständig verwendetes Werkzeug sind unsere Hände nicht nur Instrumente für das Ausführen von Din­gen, sondern auch Sinnesorgan (Fühlen) und Organ unseres Ausdrucks (Gestik). Die Haut an den Hän­den wird durch diesen vielfältigen Einsatz höchst beansprucht. Dies macht es unumgänglich, Hautpro­blemen präventiv entgegen zu wirken. Neben dem Schutz der Hautgesundheit ist eine solide Hauthygiene, also das Reinhalten der Haut und die Minimierung des Risikos der Verbreitung von schädlichen Keimen, unerlässlich. Zudem spielt das Pflegen durch Cremes eine wichtige Rolle. Auch in Zeiten von COVID-19, in denen Handhygiene eine der wichtigsten Komponenten darstellt, ist Haberkorn der verlässlichste Partner in Industrie und Bau. Es wurde ein umfangreiches Sortiment für die Pandemie aufgestellt.“ Diese und viele weitere Produkte finden Sie unter shop.haberkorn.com . Quelle: Haberkorn, www.haberkorn.com  

Peter Greven Physioderm: Besonders hautfreundliche und wirksame Reinigung

Besonders bei häufigem Händewaschen, wie aktuell notwendig, ist es für Beschäftigte wichtig, dass die verwendeten Hautreinigungsmittel sehr mild sind und die Haut nicht übermäßig belasten. Zugleich sollen sie aber auch sehr wirksam gegen anhaftende Verschmutzungen sein. Diese Kombination gab es jedoch lange Zeit nicht. Als Innovationsführer der Branche nahm sich Peter Greven Physioderm dieses Problems an: „In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Osnabrück fanden wir eine Lösung für das Dilemma. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie wurde eine ideale Tensid-Kom­bination gefunden, die wir zum Patent angemeldet haben. Unter dem Markennamen OptiTens® bildet sie die Basis für eine neue Generation von Hautreinigungsmitteln. Mit OptiTens® derzeit verfügbare Produkte sind STEPHALEN® OPTIFOAM, ein Schaumreiniger für leichte bis mittlere Verschmutzungen, sowie STEPHALEN® OPTIWASH, ein Reinigungsgel für leichte bis mittlere Verschmutzungen.“ Ein Online-Video zeigt, wie die Tensid-Kombination funktioniert und warum sie den Beschäftigten das Leben erleichtert. Quelle: Peter Greven Physioderm, www.pgp-hautschutz.de

Mehr Infos zum Thema:

 

Fotocredit: (C)privat

 

 

SCHWERPUNKTTHEMA „HOME-OFFICE“

SCHWERPUNKTTHEMA „HOME-OFFICE“

Schwerpunktthema „Home-Office“

In der aktuellen Coronakrise geben immer mehr Arbeitgeber ihren Beschäftigten die Möglichkeit, im „Home-Office“. Dabei gilt es aber, einiges zu beachten. Wir geben Ihnen nachfolgend hilfreiche Infor­ma­tionen und Tipps zum Thema, u.a. aus dem Bereich Arbeitsmedizin.

Arbeitsmedizinische Tipps für das Home-Office

Eine der Maßnahmen, mit denen die Ausbreitung der Corona-Pandemie verlangsamt und Menschen vor einem Kontakt mit dem Virus geschützt werden soll, ist das sogenannte „Home-Office“. Viele Beschäftigte haben ihren Arbeitsplatz in das häusliche Umfeld verlagert. Auch hier ist die Beratung durch ArbeitsmedizinerInnen gefragt, um die MitarbeiterInnen nicht nur vor dem Virus, sondern auch vor unnötigen arbeitsbedingten Belastungen zu schützen.

Home-Office vs. mobile Telearbeit

Home-Office wird derzeit oft nur für einen beschränkten Zeitraum – im konkreten Fall für die Zeit der erforderlichen Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Krise – vereinbart. „Der Begriff „Home-Office“ sollte von der „mobilen Telearbeit“ unterschieden werden, die das Arbeiten an unterschied­lichen Örtlichkeiten umfasst, wie im Zug, im Café, im Hotel, am Flughafen etc., und daher nur sehr wenig ergonomischen Gestaltungsspielraum bietet“, weiß der Geschäftsführer der Österreichischen Aka­demie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP), Dr. Stefan Koth. „Anders ist es beim Home-Office, hier können durchaus eine Reihe sinnvoller Maßnahmen ergriffen werden, um die Arbeit gut zu gestalten.“ Gemäß allgemeiner Rechtsauffassung (Risak M. – Home Office I – Arbeitsrecht – Vertragsgestaltung, Arbeitszeit und ArbeitnehmerInnenschutz, in: ZAS 04, Wien, Juli 2016) kommen die Bestimmungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes – mit Ausnahme jener über Bildschirmarbeitsplätze – nicht zur An­wendung. Bildschirmarbeit unterliegt jedoch als Tätigkeit, die ArbeitnehmerInnen in auswärtigen Arbeitsstätten verrichten, dem ArbeitnehmerInnenschutz. Und zwar dann, wenn Arbeitgeber die Hardware und die Büromöbel zur Verfügung stellen. Der Präsident der AAMP, DDr. Karl Hochgatterer, dazu: „In unserer aktuellen Situation können wir davon ausgehen, dass Unternehmen ihren MitarbeiterInnen zwar oft IT-Hardware in Form von Laptops oder Ähnlichem zur Verfügung stellen, aber – wegen der Kurzfristigkeit des Starts der Home-Office-Beschäftigung – kaum Büromöbel.“

Empfehlungen zur Gestaltung

Dennoch gibt es laut Hochgatterer wichtige Empfehlung an Beschäftigte, wie mobile Arbeit im Inter­esse aller Beteiligten sicher, gesund und effektiv gestaltet werden kann. Für alle Tipps gilt natürlich „wenn möglich“:

  • Gestalten Sie einen Arbeitsplatz in Ihrer Wohnung, der möglichst die Ihnen bekannten ergono­mi­schen Rahmenbedingungen erfüllt – vielleicht gibt es dazu Unterweisungsunterlagen des Be­triebes. Falls nicht, dann steht das AUVA-Merkblatt „M026 Bildschirmarbeitsplätze“ als Download im Internet unter auva.at im Bereich „Publikationen“ zur Verfügung).
  • Besprechen Sie besonders mit Ihren Kindern, dass es eine Zone gibt, die nur für Ihre Arbeit in Anspruch genommen wird und in der Sie nicht gestört werden möchten.
  • Definieren Sie für sich eine klare Arbeitszeit – auch im Home-Office. Wenn Sie durch die Betreuung der Kinder gefordert sind, die Arbeitszeiten in den frühen Morgen oder in den Abend zu verlagern, sollten Sie das mit dem Arbeitgeber abstimmen. Eventuell können Sie sich hier auch mit dem Part­ner abwechseln.
  • Pausen sind wichtig, um produktiv arbeiten zu können. Kurze Bewegungspausen sind im Home-Office leichter einzuplanen als am Standard-Arbeitsplatz. Sie aktivieren sich damit und beugen Verspannungen vor (insbesondere auch, weil Sie vermutlich einen weniger ergonomischen Ar­beits­stuhl als am normalen Arbeitsplatz haben).
  • Schalten Sie Quellen der Ablenkung (z.B. Fernseher, Radio etc.) aus.
  • Kleiden Sie sich so, als würden Sie ins Büro gehen. Das Anziehen des Arbeitsoutfits trägt zur Tren­nung von Arbeit und Privatleben bei.
  • Halten Sie Kontakt mit Ihren KollegInnen und Vorgesetzten und tauschen Sie sich aus. Sie gleichen damit den mit Home-Office-Tätigkeit verbundenen Informationsverlust aus.
  • Bedenken Sie mögliche Unfallgefahren. Räumen Sie Stolperfallen, wie herumliegendes Spielzeug und Kabelgewirr, aus dem Weg.
  • Klären Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sie einen Teil des Büroequipments auch zu Hause nutzen können.
  • Gesunde Ernährung ist in Phasen von besonderen Belastungen ein wichtiges Präventionstool. Achten Sie auf leichte, abwechslungs- und vitaminreiche Kost.
  • Sportmöglichkeiten sind aufgrund der Pandemie derzeit zwar eingeschränkt – bewegen sie sich trotzdem ausreichend, aber halten Sie sich unbedingt an die neuen „Ausgehregeln“, um die Infektionsgefahr zu reduzieren.
  • Reflektieren Sie regelmäßig Ihre Arbeitssituation im familiären Umfeld gemeinsam mit den Fami­lien­mitgliedern. Stimmen Sie sich gut ab, nur so werden Spannungen möglichst nicht entstehen und diese Ausnahmesituation kann gut gemeistert werden. Quelle: AAMP, aamp.at

 

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